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Document type: Book/Monograph Online-Publication
Publication title: Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2011

Auswertungsergebnisse der BARMER GEK Heil- und Hilfsmitteldaten aus den Jahren 2009 bis 2010

Bibliographic Information

Supertitle:

Heil- und Hilfsmittelreporte

Author:

Kemper, Claudia; Sauer, Kristin; Glaeske, Gerd [i. a.]

Editor:

BARMER GEK

Source:

Sankt Augustin: Asgard, 2011, 232 pages, ISBN: 978-3-537-44110-2

Year:

2011

Der Text ist von:
Kemper, Claudia; Sauer, Kristin; Glaeske, Gerd [u. a.]

The text is published by this publishing house:
Asgard

Den Text gibt es seit:
2011

Online-Publikation anzeigen (PDF | 4,8 MB)

Information about the content

German Abstract:

This is what the text says:

Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse, Band 10.

Ausgabendynamik, vernachlässigte Therapieoptionen und technikgetriebene Innovationen - die Bilanz des Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreports 2011 fällt gemischt aus. Insbesondere bei Venenerkrankungen, Harninkontinenz und Arthrose werden Behandlungsalternativen im Heil- und Hilfsmittelbereich zu spät, sparsam oder gar nicht wahrgenommen. So wäre die Behandlung mit Kompressionsstrümpfen bei Venenerkrankungen oft effektiver als das weit verbreitete "Venenstrippen", eine Krampfader-Operation.

Bei Harninkontinenz wirkt konsequentes Beckenbodentraining prophylaktisch und kurativ. Und auch bei Arthrose wären physiotherapeutische Maßnahmen häufig vorteilhafter als verfrühte Hüft- oder Knie-Operationen. Schlenker: "Der gezielte Einsatz von Heil- und Hilfsmitteln könnte den Patient/inn/en unnötige oder verfrühte Krankenhausaufenthalte und überflüssige chirurgische Eingriffe im großen Stil ersparen."

Fast sieben Prozent der Gesamtkosten entfallen mittlerweile auf Heil- und Hilfsmittel. Die Heilmittel hatten 2010 einen Anteil von rund 3,2 Prozent an den Gesamtausgaben der Barmer GEK, die Hilfsmittel sogar von 3,5 Prozent. Bei 573 Millionen Euro gab Deutschlands größte Krankenkasse im vergangenen Jahr rund 7,8 Prozent mehr für Heilmittel aus als im Vorjahr. Die Ausgaben für Hilfsmittel stiegen um 5,1 Prozent auf 666 Millionen Euro. Pro Versichertem ergab sich ein Plus von 4,4 Prozent bei Heilmitteln und 1,9 Prozent bei Hilfsmitteln. Damit setzt sich der Trend fort, dass die Heil- und Hilfsmittelausgaben kontinuierlich zulegen.

[Aus: Information der Herausgebenden]

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BARMER
https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/he...

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Reference Number:

R/NV4646x08

Last Update: 25 Apr 2022