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Document Type: Journal article
Zwei Räder für die Gipfelstürmer - Der Freee F2 im Praxistest

Bibliographic Information

Author:

Schüngel, Steffen

Editor:

n/a

Source:

HANDICAP, 2015, 22. Jahrgang (Heft 3), page 62-66, Wilhelmshaven: Verlag HANDICAP

Year:

2015

Der Text ist von:
Schüngel, Steffen

The text is available in the journal:
HANDICAP, 22. Jahrgang (Heft 3), page 62-66

Den Text gibt es seit:
2015

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German Abstract:

This is what the text says:

Der Freee F2 wirke mit seinen organisch gestalteten, klaren Linien, der lederbezogenen Rücklehne und dem an Apple-Produkte erinnernden Bedienpult edel und stimmig. Selbst bei Belastung wackelt und klappere nichts. Die Materialien fühlen sich hochwertig, dauerhaft und stabil an. Für die Tester stellte es kein großes Hindernis dar, auf den recht hohen Sitz des Freee zu steigen. Die beiden elektrisch ausfahrbaren Stützen halten das Gefährt in Position, auch wenn die Belastung beim Einsteigen einseitig ist. Die zusätzlich als Übersetzhilfe abklappbaren Seitenprofile erleichtern das Platznehmen in jedem Fall.

Die Eingewöhnung in das Steuerungsverhalten des F2 gelang recht zügig: Vorlehnen zum Beschleunigen, Zurücklehnen, um zu bremsen oder rückwärts zu fahren. Die Lenkung erfolgt über eine Lenkstange, die nicht gedreht, sondern in die gewünschte Richtung geneigt wird. Bei der getesteten geländegängigen Version des F2 ist die Höchstgeschwindigkeit auf 10 km/h begrenzt, während die reine Straßenversion bis zu 20 km/h erlaubt. Wer den Freee in bergigem Gelände allerdings nutzen will, sollte wissen, dass die angegebene Höchstgeschwindigkeit nur für die Ebene berechnet ist. Um mit dem Freee auf Touren mit Fahrrädern oder Handbikes mithalten zu können, empfehle sich aus diesem Grund die Straßenversion mit 20 km/h.

Im Test zeigte sich, dass sich der F2 in jeder Phase gut beherrschen lasse und erst an extrem steilen Steigungen an seine Grenze komme. Als knifflig erwies sich hingegen das langsame Manövrieren auf der schrägen Ebene. Es sei nicht so einfach, die entsprechenden Impulse gut zu dosieren, weil man mit dem Körper gegen die starke Steigung arbeiten müsse. Ein Rollstuhl für alle Fälle und jede Gelegenheit sei der F2 - besonders in der Geländeausführung - eher nicht. Nichtsdestotrotz sei der F2 ein fortschrittliches und sinnvolles Transportmittel, da er in sehr vielen Situationen und bei sehr unterschiedlichen Einschränkungsformen eingesetzt werden könne. Immer dann, wenn es um weite Touren gehe, punkte er mit seiner Reichweite von rund 38 Kilometern und der sehr bequemen, dynamischen Fortbewegung.

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HANDICAP - Das Magazin für Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen und ihre Freunde
http://www.handicap.de

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http://www.handicap.de

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Reference Number:

R/ZS0130/0110

Last Update: 12 Apr 2016