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Projekt TRIPS gestartet (Jul 13, 2020)

Neue Mobilitätsideen von und für Menschen mit Behinderungen

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In der EU leben 42 Millionen Menschen mit einer Behinderung und können sich deshalb nur eingeschränkt fortbewegen, sei es durch Sehschwächen, Probleme beim Gehen, Hören oder andere physische oder psychische Behinderungen.

Das EU-Projekt TRIPS (TRansport Innovation for vulnerable-to-exclusion People needs Satisfaction) fokussiert auf die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote für Menschen mit Behinderungen. Als offenes und partizipativ gestaltetes Reallabor setzt das Projekt auf die Mitsprache und Mitgestaltung mobilitätseingeschränkter Menschen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt darin mit Partnern aus sechs Ländern sowie mobilitätseingeschränkten Menschen in sieben europäischen Städten (Bologna, Brüssel, Cagliari, Lissabon, Sofia, Stockholm, Zagreb) gemeinsam Lösungen für barrierefreie Mobilität.

Schwerpunkte im Projekt sind Verkehr, Digitalisierung und intelligente Mobilität. Untersucht werden beispielsweise App-basierte Dienste, Shuttle-Services oder neue Verkehrsmittel wie E-Scooter. Ziele sind auch, Barrieren zu identifizieren und Lösungen durch unterstützende Technologien und Assistenzsysteme zu entwickeln.

Im Herbst 2020 starten die DLR-Verkehrsforschenden eine europaweite Umfrage zur Thematik.

Dieses Projekt wird vom Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizon2020" der Europäischen Union finanziert.

  • Mehr zum TRIPS-Projekt können Sie hier nachlesen: www.dlr.de
  • Weitere spannende Projekte für Menschen mit Behinderungen finden Sie bei REHADAT: www.rehadat-forschung.de