Training alternativer und unterstützter Kommunikation

Andere Kommunikationsformen wie Lippenlesen, Gebärdensprache, Braillecodeschrift, Cued-Sprache oder Kommunikation mit Bildern ersetzen die verbale Sprache. Braille-Steckbretter für das Brailleschrifttraining, Fotokarten für die Kommunikation mit Bildern oder Poster mit dem Fingeralphabet sind beispielhafte Trainingshilfen.

Die unterstützte Kommunikation dient Menschen mit motorischen oder kognitiv bedingten Sprechstörungen, die nicht oder nur sehr eingeschränkt über die Lautsprache mit anderen kommunizieren können.

  • Die Fingersprache (auch Fingeralphabet) dient Menschen mit Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit, ein Wort mit Hilfe der Finger zu buchstabieren.
  • Die Zeichensprache ist eine nichtlautsprachliche Verständigungsform für Menschen mit Gehörlosigkeit, die die natürliche Sprache begleitet oder diese durch Mimik, Gestik und Körpersprache ersetzt wie zum Beispiel die Gebärdensprache.
  • Beim Lippenlesen können Menschen mit Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit das von anderen Menschen Gesprochene über deren Lippenbewegungen visuell erkennen und verstehen.
  • Die Cued-Sprache unterstützt die Lautsprache durch Handzeichen.
  • Der Braille-Kode ist ein Schriftsystem mit Buchstaben aus ertastbaren Punkten, das Menschen mit Blindheit verwenden.
  • Bei der Kommunikation mit Symbolen stellen vereinfachte Bilder eine Information dar wie zum Beispiel Piktogramme. Mit Bildern und Zeichnungen können auch ganze Wörter oder Sätze veranschaulicht werden.
  • Mit der Bliss-Sprache wird über eine spezielle Sammlung von Bildzeichen kommuniziert, die für bestimmte Begriffe stehen. Die Bliss-Kommunikation ist eine Methode der unterstützten Kommunikation (UK).
  • Für die Morsekommunikation werden Morsezeichen verwendet. Morsezeichen sind ein kodiertes Alphabet, bei dem jeder Buchstabe einer spezifischen Folge von Tönen oder Signalen entspricht.

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