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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Die Umsetzung der Reform bei den Hilfsmitteln

Verlautbarung der Krankenkassen

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Will, Hans-Georg

Herausgeber/in:

k. A.

Quelle:

Medizin-Technischer Dialog (MTDialog), 2007, 33. Jahrgang (Heft 6), Seite 8-9, Amtzell: MTD, ISSN: 0935-137-X

Jahr:

2007

Der Text ist von:
Will, Hans-Georg

Der Text steht in der Zeitschrift:
Medizin-Technischer Dialog (MTDialog), 33. Jahrgang (Heft 6), Seite 8-9

Den Text gibt es seit:
2007

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Unter dem Titel GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz - Bleibt die Qualität der Versorgung auf der Strecke? - informierte die Eurocom (Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel) im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe Eurocom Forum Mitte April in Bonn über die Auswirkungen der aktuellen Gesundheitsreform.

Die Konsequenzen des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (GKV-WSG) für den Hilfsmittelbereich stellte Professor Hans-Georg Will, Bundesministerium für Gesundheit, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Schon in den von den Regierungsparteien vorgelegten Eckpunkten zur Gesundheitspolitik seien Ausschreibungen im Hilfsmittelbereich enthalten gewesen.

Das GKV-WSG habe diese zentralen Vorgaben der Politik lediglich umgesetzt. Seit Inkrafttreten des Gesetzes am 1. April 2007 sollen Ausschreibungen nun vorrangiges Mittel der Wahl in der Vertragsgestaltung zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern sein. Mit diesem Instrument soll der Wettbewerb in der Hilfsmittelversorgung verstärkt werden.

Die Übergangsregelung, wonach Leistungserbringer, die bis zum 31. März 2007 eine Zulassung hatten, bis Ende 2008 versorgungsberechtigt sein sollen, gilt laut Will nicht im Zusammenhang mit den Ausschreibungen, sondern ausschließlich für die Fälle, wo es zu Rahmenverträgen oder Einzelfallvereinbarungen komme. Zum Schutz kleinerer und mittlerer Betriebe sei eine Ausnahmeregelung in das Gesetz aufgenommen worden, nach der Ausschreibungen für individuell angefertigte Hilfsmittel oder solche mit hohem Dienstleistungsanteil nicht zweckmäßig sind. In diesen Fällen sollen Rahmenverträge abgeschlossen werden. Als Preisobergrenze gelte der Festbetrag. Bei der Festlegung der Festbeträge würden die Hersteller künftig stärker einbezogen. Außerdem sehe das Gesetz hier eine Mitwirkungspflicht für Hersteller und Leistungserbringer vor.

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Magazin MTDialog
https://www.mtd.de/cms/index.php/verlagsprodukte/mtdialog-ma...

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Referenznummer:

R/ZS0110/6193

Informationsstand: 06.07.2007