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Angaben zum Urteil

Ausstattung mit Perücke zur Vorbeugung einer drohenden Behinderung

Gericht:

LSG München 4. Senat


Aktenzeichen:

L 4/Kr 35/77


Urteil vom:

13.09.1978


Grundlage:

RVO § 182b Fassung 1974-08-07 / RVO § 182 Abs 2 Fassung 1930-07-26 / RVO § 182 Abs 1 Nr 1 Buchst b Fassung 1974-08-07 / RVO § 182 Abs 1 Nr 1 Buchst c Fassung 1976-08-07 / RVO § 182a Fassung 1974-08-07



Leitsatz:

1. Die Ausstattung mit einer Perücke zu dem Zwecke, einer drohenden Behinderung vorzubeugen, setzt voraus, daß die Behinderung eine gewisse Erheblichkeit verlangt. Unterkühlungsbeschwerden, Schnupfen, Kopfschmerzen können grundsätzlich nicht als Behinderung von gewisser Erheblichkeit angesehen werden.

2. Die gesellschaftliche Integration von Männern wird von einer Glatze nicht beeinträchtigt.


Quelle:

JURIS-GmbH


Referenznummer:

KSRE014550012


Weitere Informationen

Themen:
  • Hilfsmittel /
  • Prothesen

Schlagworte:
  • Beeinträchtigung /
  • drohende Behinderung /
  • Entstellung /
  • Gebrauchsgegenstand /
  • Glatze /
  • Haarausfall /
  • Haarersatz /
  • Heilmittel /
  • Hilfsmittel /
  • Kahlköpfigkeit /
  • Kälteempfindlichkeit /
  • Kopfbedeckung /
  • Notwendigkeit /
  • Perücke /
  • Prävention /
  • Prothese /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Toupet /
  • Urteil


Informationsstand: 01.03.1993

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