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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Hilfsmittel für Treppen - Stufe um Stufe mehr Selbstständigkeit

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Stüvel, Heike

Herausgeber/in:

Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland e.V. (FGQ)

Quelle:

Paraplegiker, 2013, 31. Jahrgang (Heft 3), Seite 10-12, Mölsheim: Humanis, ISSN: 0723-5070

Jahr:

2013

Der Text ist von:
Stüvel, Heike

Der Text steht in der Zeitschrift:
Paraplegiker, 31. Jahrgang (Heft 3), Seite 10-12

Den Text gibt es seit:
2013

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Egal ob mehrstöckiges Einfamilienhaus, Kellertreppe, Bodentreppe oder eine Wohnung in einem höheren Stockwerk, Stufen und Treppen finden sich in fast jedem Haus. Doch die können für ältere und behinderte Menschen zur unüberwindlichen Barriere werden. Wenn das Treppensteigen zunehmend schwerer oder gar unmöglich wird, muss eine längerfristige Lösung her.

Um ein oder zwei Stufen zu überwinden hilft eine Rampe. Für längere Treppen bietet der Fachhandel spezielle Hilfsmittel an, zum Beispiel Treppensteighilfen und Treppenraupen. Hierfür sind keine baulichen Anpassungen erforderlich. Außerdem übernimmt die Krankenkasse die Kosten teilweise. Treppenraupen ermöglichen es Rollstuhlfahrer, kurze, gerade Treppen mit nicht zu vielen Stufen zu überwinden. Alternativ sollten gehbehinderte Menschen über den Einbau eines Treppenlifts mit Sitz nachdenken. für Rollstuhlfahrer gibt es Plattformlifte oder Treppenlifte mit Rollstuhlaufhängung, Senkrechtlifte oder Aufzüge.

Vor dem Einbau sind rechtliche Fragen zu klären. Treppenlifte sind nicht im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenkassen aufgeführt. sie übernehmen aber in medizinisch begründeten Fällen die Kosten für Treppensteiger. In der Regel müssen Betroffene den Treppenlift privat finanzieren.

Wer gehbehindert ist und im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation einen Treppenlift zur Erreichung des Arbeitsplatzes benötigt, kann eine anteilige Kostenübernahme bei einem Rehabilitationsträger beantragen. Unter Umständen kommt der Rehabilitätionsträger auch für einen Lift in der Privatwohnung auf, wenn dieser erforderlich ist, damit der Betroffene eine Arbeit aufnehmen kann. Schwerbehinderte Beschäftigte können diese Kosten beim Integrationsamt geltend machen.

Wo bekommen Sie den Text?

Paraplegiker
Der Druck der Zeitschrift wurde 2015 eingestellt.
https://www.fgq.de/aktuelles/meldung/news/detail/News/30-jah...

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Paraplegiker
Der Druck der Zeitschrift wurde 2015 eingestellt.
https://www.fgq.de/aktuelles/meldung/news/detail/News/30-jah...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Schlagworte:

ICF-bezogene Informationen im ICF-Lotsen:

Referenznummer:

R/ZS0116/0045

Informationsstand: 01.10.2013