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Dokumentart(en): Zeitschriftenbeitrag
Sicher unterwegs

Navigationssysteme für Fußgänger

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Clauss, Heike

Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE)

Quelle:

Selbsthilfe, 2008, Heft 1, Seite 36-37, Wuppertal: Delphin-Werbung, ISSN: 0724-5572

Jahr:

2008

Der Text ist von:
Clauss, Heike

Der Text steht in der Zeitschrift:
Selbsthilfe, Heft 1, Seite 36-37

Den Text gibt es seit:
2008

Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Die Autorin informiert über Navigationssysteme für Fußgänger. Sie stellt zunächst einige bekannte Hilfsmittel und Unterstützungsangebote wie Langstock, Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie Blindenführhunde vor, die die Mobilität blinder Menschen erleichtern und erläutert im Anschluss, was Navigationssysteme für Fußgänger leisten und welche speziellen Angebote es für blinde Menschen gibt.

Navigationsgeräte für Fußgänger weisen heute noch einige Schwächen auf. Fußgänger benötigen nämlich weitaus detailliertere Informationen als Autofahrer, die sich lediglich an Straßen orientieren. Problematisch sind das mangelhafte digitale Kartenmaterial für Fußgänger, die Ungenauigkeit von GPS und die teilweise mangelhafte Satellitenverbindung sowie die Tatsache, dass innerhalb von Gebäuden keine GPS-Ortung möglich ist.

Derzeit gibt es die drei Navigationssysteme, Wayfinder Access, Trekker und LoadStone GPS, für blinde Menschen auf dem deutschen Markt. Die Datenaus- und -eingabe verläuft dabei entweder über eine eigens entwickelte Steuereinheit oder über das Handy. Von Krankenkassen werden die Navigationssysteme in der Regel nicht finanziert.

Wayfinder Access ist die für Menschen mit Sehschädigung entwickelte Variante des Handy-Navigationssystems Wayfinder. Um diesen nutzen zu können, benötigt man ein kompatibles Handy, Screenreader, Bluetooth GPS-Empfänger und Internetzugang. Beim Trekker handelt es sich um ein vollständiges Navigationssystem mit Steuereinheit, Speicherkarte, GPS-Antenne, Lautsprecher und Kartenmaterial für die jeweilige Region. Von blinden Menschen für blinde Menschen wurde das kostenlose LoadStone GPS entwickelt. Es ist kein vollwertiges Navigationssystem und so muss der Nutzer die Punkte jeder Route selber speichern. Abschließend geht die Autorin kurz auf den derzeitigen Stand der Forschung ein.

Wo bekommen Sie den Text?

Selbsthilfe
Das Erscheinen der Zeitschrift wurde Ende 2015 eingestellt.
https://www.bag-selbsthilfe.de/

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Selbsthilfe
Das Erscheinen der Zeitschrift wurde Ende 2015 eingestellt.
https://www.bag-selbsthilfe.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Schlagworte:

ICF-bezogene Informationen im ICF-Lotsen:

Referenznummer:

R/ZS0066/6618

Informationsstand: 02.05.2008