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Praxisbeispiel
Arbeits­platz­gestaltung für einen Auszubildenden bei einem Orthopädieschuhmacher

Wo lag die Herausforderung?

Der Jugendliche ist querschnittgelähmt, weshalb er einen Rollstuhl nutzen muss und sein Greifraum eingeschränkt ist. In seiner Ausbildung waren entsprechende Anpassungen nötig.

Was wurde gemacht?

Es wurde eine neue kombinierte Fräs-, Schleif- und Poliermaschinen angeschafft, die sich per Tastendruck stufenlos auf die gewünschte Arbeitshöhe der jeweiligen Person einstellen lässt und auch vom Rollstuhl aus bedient werden kann.

Schlagworte und weitere Informationen

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde von dem Integrationsamt gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummern der Integrationsämter.

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist ein Orthopädieschuhmacherbetrieb mit drei Mitarbeitern.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Jugendlichen:

Der Jugendliche ist querschnittsgelähmt. Er ist auf die ständige Nutzung eines Rollstuhls angewiesen. Sein Greifraum ist behinderungsbedingt eingeschränkt. Der Grad der Behinderung beträgt 100 (GdB 100).

Ausbildung:

Der Jugendliche absolviert beim Arbeitgeber eine Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Auszubildende konnte bis jetzt die praktischen Inhalte des Berufs nicht ausreichend erlernen, da eine Anpassung der für die Bearbeitung und Fertigung der orthopädischen Schuhe einzusetzenden Maschinen (Fräs-, Schleif- und Poliermaschinen) an den eingeschränkten Greifraum und zur Nutzung durch einen Rollstuhlfahrer nicht möglich war. Es wurde deshalb eine neue kombinierte Fräs-, Schleif- und Poliermaschinen angeschafft, die sich per Tastendruck stufenlos auf die gewünschte Arbeitshöhe der jeweiligen Person einstellen lässt und auch vom Rollstuhl aus bedient bzw. benutzt werden kann.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Gehen
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation)
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Laufen (Gehen)
  • ERGOS - Reichen
  • ERGOS - Stehen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Armbewegungen
  • IMBA - Gehen/Steigen
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Stehen

Referenznummer:

R/PB4009


Informationsstand: 31.10.2012