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Angaben zum Praxisbeispiel

Barrierefreie Gestaltung eines Arbeitsplatzes für einen auszubildenden Industriekaufmann mit einer Spastik

Behinderung und Funktionseinschränkung:

Der Jugendliche hat eine angeborene rechtsseitige Spastik, die sich besonders in den Beinen zeigt. Er ist auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen. Sein Greifraum und seine Mobilität sind behinderungsbedingt eingeschränkt. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 90.

Ausbildung:

Der Jugendliche befindet sich in der Ausbildung zum Industriekaufmann. In REHADAT finden Sie auch Einrichtungen, die behinderte Menschen ausbilden.

Arbeitsumgebung:

Der Auszubildende muss im Rahmen seiner Ausbildung und bei der späteren Aufgabenerledigung seinen Arbeitsplatz, die einzelnen Organisationseinheiten sowie die Sozialräume in den verschiedenen Stockwerken selbstständig erreichen können. Mit seinem Elektro-Rollstuhl kann der Auszubildende den vorhandenen Personenaufzug nicht benutzen, da die Kabinen mit 80 x 80 cm zu eng sind.
Damit der Auszubildende den Aufzug benutzen kann, war die Anschaffung eines kompakteren Elektro-Hub-Rollstuhls nötig. Die kompakten Außenmaße (580 x 640 mm) dieses Rollstuhls ermöglichen ihm die problemlose Nutzung der vorhandenen Aufzugsanlage. Kostspielige Umbauten oder sonstige aufwändige Maßnahmen wurden so vermieden, nur die Bedienknöpfe in der Aufzugskabine wurden auf eine Höhe von 80 cm installiert. Die integrierte Sitz-Hubeinrichtung des Elektro-Rollstuhls mit einem Sitzhub von 40 cm erweitert außerdem den Greifraum des Auszubildenden erheblich.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung:

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom Integrationsamt gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.- Nummern der Integrationsämter.



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  • IMBA - Armbewegungen /
  • IMBA - Gehen/Steigen /
  • IMBA - Stehen /
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)


Referenznummer:

R/PB2652



Informationsstand: 03.08.2012