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Bibliographische Angaben zur Publikation

Morbus Google vs. e-Health: Qualitative Untersuchung zur Akzeptanz und Implementierung von Online-Nachsorge in der stationären Rehabilitation


Autor/in:

Hennemann, Severin; Beutel, Manfred E.; Zwerenz, Rüdiger


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Die Rehabilitation, 2018, 57. Jahrgang (Heft 1), Seite 14-23, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0034-3536


Jahr:

2018



Abstract:


Hintergrund:

Internet- und mobilbasierte Gesundheitsinterventionen (IMIs) können zum Beispiel in Form von Nachsorgeangeboten das Behandlungsangebot der Rehabilitation erweitern. Für die Implementierung ist jedoch deren Akzeptanz eine wesentliche Voraussetzung, die daher bei Rehabilitanden, Rehabilitandinnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern qualitativ untersucht wurde.

Methodik:

In drei Rehabilitationskliniken mit verschiedenen Indikationen und Altersgruppen wurden n=15 Rehabilitanden in Einzelinterviews und n=29 Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen in Fokusgruppen nach einem semi-strukturierten Leitfaden auf Basis der 'Unified Theory of Acceptance and Use of Technology' interviewt.

Ergebnisse:

Vorteile einer Online-Nachsorge wurden in den Möglichkeiten zur Aufbereitung von Informationen, Motivation, Verlaufsbeobachtung und Korrektur von Gesundheitsverhalten gesehen, weniger als ein Anwendungsbereich bei beruflichen Problemlagen. Vorbehalte zeigten sich vor allem bezüglich der therapeutischen Beziehung. Tendenziell war die Akzeptanz bei Rehabilitandinnen und Rehabilitanden höher als bei den Beschäftigten.

Schlussfolgerung:

Die gefundenen Barrieren der Inanspruchnahme beziehungsweise Anwendung von IMIs gehen über technische und demografische Aspekte hinaus. Sie sind wichtige Informationen für die gezielte Förderung der Akzeptanz sowohl bei Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Morbus Google vs. e-Health: A Qualitative Study of Acceptance and Implementation of Online-Aftercare in Inpatient Rehabilitation


Abstract:


Background:

Internet- and mobile-based health interventions (IMIs) for example in the form of internet-based aftercare can supplement existing treatments of inpatient rehabilitation. Acceptance presents a key precondition to the utilization and clinical implementation of new technologies and was examined in patients and health professionals with qualitative research methods.

Methods:

In 3 inpatient rehabilitation clinics with various diagnostic and age groups, we interviewed n=15 patients individually and n=29 health professionals of various occupational groups in focus groups based on the ‘Unified Theory of Acceptance and Use of Technology'.

Results:

Benefits of online-aftercare were seen in the access to health information, motivation to health promotion or in monitoring or correcting health behavior. Occupational stress was not seen as an area of application. Reservations were expressed in terms of lack of trust in online contact. Overall, acceptance was higher in patients in comparison to health professionals.

Conclusion:

Barriers of uptake or application of IMIs in rehabilitation exceed technical and demographic aspects and provide important information for specific facilitation of acceptance of patients as well as health professionals.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Die Rehabilitation - Zeitschrift für Praxis und Forschung in der Rehabilitation
Homepage: https://www.thieme.de/de/rehabilitation/profil-1887.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0063/0514


Informationsstand: 29.06.2018

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