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Bibliographische Angaben zur Publikation

MBOR-spezifische Unterschiede zur Ein-Jahres-Katamnese

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Frege, Ines; Vollmer, H. C.; Domma, Julia


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 369-370


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Mit der MBOR wurde ein Angebot geschaffen, dass Rehabilitanden und Rehabilitandinnen mit und ohne besondere berufliche Problemlagen (BBPL) gleichermaßen erfolgreich behandelt werden können. Inwiefern dieser Anspruch gelingt und inwiefern weitere individuelle MBOR-Angebote notwendig sind, wird im Rahmen des Qualitätsmanagements anhand von Verlaufs- und Katamnese-Ergebnissen überprüft.

Die Ergebnisse verdeutlichen einerseits, dass in einer ca. fünfwöchigen stationären psychosomatischen Rehabilitation für die Rehabilitanden und Rehabilitandinnen der drei MBOR Stufen wesentliche Fortschritte erreicht werden können. Während der medizinischen Rehabilitation trifft dieses insbesondere auf die Arbeitsfähigkeit und die Psychische Belastung zu. Anderseits zeigen die Ergebnisse, dass eine fünfwöchige Behandlung nicht ausreicht. Ohne eine Nachsorge und/oder ohne eine längere stationäre Verweildauer verschlechtern sich die Rehabilitanden und Rehabilitandinnen der Stufe C in der Psychischen Belastung und zusammen mit denen der Stufe B auch in ihrer Erwerbstätigkeit.

Warum sich die Rehabilitanden und Rehabilitandinnen der Stufe A in der Psychischen Belastung verschlechterten, obwohl sie an einer Nachsorgebehandlung teilgenommen hatten, wäre in weiteren Studien zu prüfen. Trotz der methodischen Einschränkungen dieser Studie, bedingt durch zu kleine Zellenbesetzungen und einem geringen Katamneserücklauf, bestätigen die Ergebnisse, dass eine psychosomatische stationäre Rehabilitation für alle MBOR-Stufen wirksam ist und wahrscheinlich noch wirksamer werden kann. Außerdem wird unsere Hypothese einer Kombination von MBOR Maßnahmen und ressourcen-orientierter Psychotherapie für eine erfolgreiche Reintegration in das Berufsleben gestützt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129787


Informationsstand: 27.06.2019

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