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Bibliographische Angaben zur Publikation

Vergleich dreier Screening-Instrumente zur Vorhersage einer gescheiterten beruflichen Eingliederung bei Muskel-Skelett-Erkrankungen

Vortrag auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 15. bis 17. April 2019 in Berlin



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation - Shaping healthcare for the future


Autor/in:

Markus, Miriam; Streibelt, Marco; Schuler, Michael [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2019, Seite 45-47


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 3,4 MB).


Abstract:


Muskel-Skelett-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Ursachen von Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderungsrenten. Um die Teilhabe am Arbeitsleben trotz der gesundheitlichen Einschränkungen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen sicherzustellen, werden verschiedene medizinische Rehabilitationsprogramme angeboten. Eine intensivierte multimodale Rehabilitation mit einem verstärkten Berufsbezug (medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation; MBOR) hat sich vor allem bei Personen als erfolgreich erwiesen, die ein erhöhtes Risiko haben, nicht in den Beruf zurückzukehren (Streibelt, 2018; Bethge, 2017).

Eine frühzeitige und effiziente Steuerung dieser Personen in entsprechende Rehabilitationsprogramme ist daher wichtig. Der Einsatz valider Screening-Instrumente hat sich als praktikabel erwiesen und erhöht die Güte der Auswahl (Bethge et al., 2014). Zur Identifizierung von Personen mit einem erhöhten beruflichen Teilhaberisiko stehen verschiedene Screening-Instrumente zur Verfügung. Ziel der Analysen war es, drei gebräuchliche und einfach zu erhebende Instrumente hinsichtlich ihrer Vorhersage nicht gelingender beruflicher Wiedereingliederung miteinander zu vergleichen.

Die Ergebnisse zeigen, dass alle drei Screening-Instrumente geeignet sind, um das Risiko einer gescheiterten beruflichen Eingliederung bei Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit Muskel-Skelett-Erkrankungen vorherzusagen. Zur Identifikation von Personen mit erhöhten Teilhaberisiken empfiehlt sich in den vergleichenden Analysen insbesondere die Anwendung des SIMBO, da der SIMBO prognostisch genauer ist. Durch die frühzeitige Anwendung von Screening-Instrumenten kann eine Zuweisung in die MBOR von Personen mit entsprechendem Bedarf unterstützt werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '28. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation - Shaping healthcare for the future'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV129703


Informationsstand: 20.05.2019

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