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Angaben zum Praxisbeispiel

Fortbildung eines Verwaltungsangestellten mit Sehbehinderung zum Verwaltungsfachwirt

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist eine Stadtverwaltung.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der Mann ist stark sehbehindert und trägt eine Brille. Trotzdem ist seine Fähigkeit optische Informationen wahrzunehmen eingeschränkt. Behinderungsbedingt müssen deshalb Informationen zur besseren optischen Wahrnehmung vergrößert und kontrastreich dargestellt werden.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann hat eine Ausbildung zum Bürogehilfen bei der Stadtverwaltung absolviert und sechs Jahre später den Angestelltenlehrgang zum Verwaltungsangestellten erfolgreich durchlaufen. Er war dann mehrere Jahre als Sachbearbeiter bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Anschließend nahm er in einem Berufsförderungswerk (BFW) an einem Lehrgang zum Verwaltungsfachwirt teil. Sein Arbeitgeber stellte ihn für diese Zeit frei. Damit die Teilnehmer von Beginn an konzentriert arbeiten können, wird ihr Arbeitsplatz in der Verwaltung zum Anfang der Qualifizierung im BFW eins zu eins nachgebildet und entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus sind alle Unterrichtsmaterialien barrierefrei und an die Bedürfnisse der sehbehinderten und blinden Teilnehmer angepasst.
In REHADAT finden Sie auch Berufsförderungswerke, die blinde und sehbehinderte Menschen ausbilden.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Mitarbeiter wurde nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs in den gehobenen Dienst beim Sozialamt eingesetzt. Der neue Arbeitsplatz wurde mit einem PC, einer Vergrößerungssoftware, einem Großbildschirm, einem Kameralesesystem (Bildschirmlesegerät) und einer Großschrift-Kontrasttastatur ausgestattet. Die Vergrößerungssoftware und das Bildschirmlesegerät ermöglichen, neben der Vergrößerung, auch eine kontrastreiche Darstellung auf dem Großbildschirm. Wobei die Vergrößerungssoftware auch eine Sprachausgabe über Lautsprecher oder Kopfhörer ermöglicht. Das eingesetzte Bildschirmlesegerät wird zum Vergrößern von Vorlagen in Papierformat (Briefe, Formulare usw.) genutzt.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung und Mitwirkung:

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom Integrationsamt gefördert. Die Beratung erfolgte durch den Ingenieur-Fachdienst des Integrationsamtes - dem sog. Technischen Beratungsdienst.
In REHADAT finden Sie auch die Adresse und Tel.- Nummer der Integrationsämter.



Schlagworte und weitere Informationen

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  • Vergrößerung /
  • Vergrößerungssoftware /
  • Verwaltung /
  • Vollzeitarbeit

  • ERGOS - Sehen /
  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Sehen


Referenznummer:

R/PB5343



Informationsstand: 04.06.2018