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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein Praxistest: Telefone für schwache Ohren


Autor/in:

Rehdes, Lothar


Herausgeber/in:

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)


Quelle:

Die Gegenwart, 2009, 63. Jahrgang (Heft 12), Seite 38-39, Berlin: Eigenverlag


Jahr:

2009



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Abstract:


Wenn zur Sehbehinderung oder Blindheit noch Probleme mit dem Hören kommen, wie es oft bei älteren Menschen der Fall ist, kann moderne Technik helfen. Die Stiftung Warentest hat verschiedene Alltagshelfer für diesen Personenkreis getestet. Diesem Test konnte sich das Berliner Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte anschließen. Nachfolgend werden drei Telefone und ein Hörverstärker vorgestellt.

Von den drei Telefonen schneidet das Multifunktionstelefon Geemarc CL 330 mit einem Preis von circa 100 Euro am besten ab, da es neben extragroßen Tasten und stufenloser Hörverstärkung auch ansatzweise eine Sprachausgabe und ein gut lesbares Display besitzt. Weniger geeignet ist das Großtastentelefon Audioline Big Tel 49 Plus für circa 40 Euro, da abgesehen von großen Tasten die Funktionen, die über das eigentliche Telefonieren hinausgehen, für blinde Menschen nicht nutzbar beziehungsweise durch ein unlogisches Bedienkonzept kaum zugänglich sind.

Auch das Schnurlostelefon Amplicom PowerTel 580 für 90 Euro ist nur bedingt geeignet, weil es von seiner Gestaltung und Bedienung nicht optimal an die Ansprüche sehbehinderter Menschen angepasst ist. Beispielsweise gibt es eine akustische Unterstützung nur für den Anrufbeantworter, jedoch nicht für das Menü. Das Telefonbuch ist blinden Menschen nicht zugänglich. Es gibt lediglich zwei Kurzwahlspeicher, die mit Direkttasten aufgerufen werden.

Der Humantechnik Hörverstärker PL-51 wird bei einem schnurgebundenen Telefon in die Leitung zwischen Telefonapparat und Hörer eingeschleift, um die Lautstärke zu steigern und den Klang dem Hörvermögen anzupassen. Die Stromversorgung erfolgt aus vier Mignonzellen. Der Verstärker schaltet sich mit Abheben und Auflagen des Hörers selbsttätig ein und aus. Er kostet circa 70 Euro.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Verbandszeitschrift Sichtweisen (vormals: 'Die Gegenwart')
Homepage: https://www.dbsv.org/verbandszeitschrift-sichtweisen.html

Sichtweisen erscheint in verschiedenen Formaten: als sehbehindertengerechte Schwarzschrift-Ausgabe, in Punktschrift zum Lesen mit den Fingern oder zum Hören auf der DAISY-CD 'DBSV-Inform', die zusätzlich die Hörzeitschriften der DBSV-Landesvereine enthält.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0114/7790


Informationsstand: 17.12.2009

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