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Praxisbeispiel Barrierefreie Gestaltung für eine Kauffrau

Wo lag die Herausforderung?

Die Frau hat eine spinale Muskelatrophie und muss deshalb einen Elektrorollstuhl nutzen, wodurch ihre Mobilität, ihr Greifraum und ihre Körperkraft eingeschränkt sind. Es waren entsprechende Anpassungen an ihrem Arbeitsplatz nötig.

Was wurde gemacht?

Damit die Kauffrau ihren Arbeitsplatz erreichen kann wurde eine Verbindung vom alten barrierefreien Gebäude zum Nachbargebäude gebaut. Über den Aufzug des alten Gebäudes erreicht die Kauffrau die Etage mit der Verbindung zum Nachbargebäude.

Schlagworte und weitere Informationen

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom Integrationsamt gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummern der Integrationsämter.

Arbeitgeber:

Das Unternehmen stellt mit seinen 731 Mitarbeitern Akkumulatoren und Großbatterien her, die in Fahrzeugen, Kernkraftwerken und Krankenhäusern (als Notstromversorgung) eingesetzt werden.

Behinderung und Funktionseinschränkung der Mitarbeiterin:

Die Frau hat eine spinale Muskelatrophie und ist deshalb auf die ständige Benutzung eines Elektrorollstuhls angewiesen. Behinderungsbedingt sind ihre Mobilität, der Greifraum und die Körperkraft eingeschränkt. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 100. Ihr Schwerbehindertenausweis enthält die Merkzeichen G, aG, B und RF.

Ausbildung und Beruf:

Die Frau absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Personalsachbearbeiterin bei ihrem Arbeitgeber.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Die Industriekauffrau arbeitet in einem Büro an einem Bildschirmarbeitsplatz. Sie ist für die Lohn- und Gehaltsabrechnung zuständig.

Arbeitsumgebung (Istzustand):

Bedingt durch die Zusammenlegung der Vertriebsabteilung und deren personelle Aufstockung, mussten die Personalabteilung und die Buchhaltung in Räumlichkeiten des Nachbargebäudes umziehen. Die Kauffrau kann ihren neuen Arbeitsplatz nicht erreichen, da das Nachbargebäude keine Einrichtungen zur Vermeidung von Barrieren besitzt (Aufzug, Rampe usw.).

Arbeitsumgebung (Sollzustand):

Damit die Kauffrau ihren Arbeitsplatz erreichen kann wurde ein Übergang bzw. eine Verbindung mit einer Länge von ca. 19 m (in geschlossener Ausführung) vom alten barrierefreien Gebäude zum Nachbargebäude gebaut. Über den Aufzug des alten Gebäudes erreicht die Kauffrau die Etage mit der Verbindung zum Nachbargebäude. Nach der Überquerung der Verbindung gelangt die Kauffrau direkt in das Nachbargebäude auf ihre Büro-Etage.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Gehen
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation)
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Laufen (Gehen)
  • ERGOS - Reichen
  • ERGOS - Stehen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Armbewegungen
  • IMBA - Gehen/Steigen
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Stehen

Referenznummer:

R/PB5134


Informationsstand: 16.06.2006