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Praxisbeispiel
Anschaffung eines Allzweckmotorschleppers für einen Gartenbauhelfer

Wo lag die Herausforderung?

Der Gartenbauhelfer kann behinderungsbedingt kaum noch etwas sehen und hat Probleme dabei, sichtbare Informationen wie beispielsweise Zahlen, Zeichen oder Symbole wahrzunehmen. Der Gartenbauhelfer kann aufgrund seiner starken Sehbehinderung keinen Führerschein machen, sodass er die nötigen Außendienstarbeiten nicht erledigen kann. Es sind entsprechende Hilfsmittel nötig.

Was wurde gemacht?

Die Firma ist durch neue Aufträge in der Sportrasen-Regeneration tätig, in welcher der Gartenbauhelfer dauerhaft arbeiten kann. Dafür wurde ein Allzweck-Motorschlepper mit Zusatzgeräten angeschafft, den der Mitarbeiter nach ärztlichem Gutachten fahren darf, solange er 5 km/h nicht überschreitet.

Schlagworte und weitere Informationen

Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde von dem Integrations- bzw. Inklusionsamt gefördert. Die Beratung erfolgte durch den Ingenieur-Fachdienst des Integrationsamtes - dem sog. Technischen Beratungsdienst.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.- Nummern der Integrations- bzw. Inklusionsämter.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mannes:

Der Mann ist stark sehbehindert. Er kann optische Informationen (Zahlen, Zeichen oder Symbole) nur eingeschränkt wahrnehmen.

Beruf:

Der Mann arbeitet als Gartenbauhelfer bei seinem Arbeitgeber.
In REHADAT finden Sie auch Ausbildungseinrichtungen für sehbehinderte Menschen.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe (Istzustand):

Der Gartenbauhelfer kann aufgrund seiner starken Sehbehinderung keinen Führerschein erwerben, so dass er für notwendige Außendienstarbeiten nicht eingesetzt werden kann.
In REHADAT finden Sie auch die für behinderte Menschen relevanten Verordnungen zur Erlangung des Führerscheins.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe (Sollzustand):

Die Firma ist durch neue Aufträge in der Sportrasen-Regeneration tätig. In diesem Bereich besteht die Möglichkeit, den Gartenbauhelfer dauerhaft einzusetzen. Dazu ist die Anschaffung eines Allzweck-Motorschleppers mit Zusatzgeräten notwendig. Nach ärztlichen Gutachten kann der Mitarbeiter einen Kommunalschlepper mit einer maximalen Geschwindigkeit von 5 km/h fahren.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • ERGOS - Sehen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Sehen

Referenznummer:

R/PB0175


Informationsstand: 22.05.2018