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Angaben zum Praxisbeispiel

Diplom-Informatiker bei der Deutschen Post DHL Group

Unternehmen:

Deutsche Post DHL Group ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Logistik und Briefkommunikation mit rund 570.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 220 Ländern.
Zur Deutschen Post DHL Group gehören dabei die Deutsche Post - als europaweit agierendes postdienstleistendes Unternehmen und DHL - als weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen internationaler Expressversand, Frachttransport, E-Commerce und Supply-Chain-Management.
Das Unternehmen leistet u. a. mit verantwortungsvollem Handeln, gezielten Umweltschutzmaßnahmen und Corporate Citizenship einen positiven Beitrag für die Umwelt und Gesellschaft.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der Mitarbeiter hat eine an Taubheit grenzende Hörbehinderung, deshalb ist eine Kommunikation mit ihm nur über Hörhilfen möglich. Außerdem ist er aufgrund einer Lähmung gehbehindert. Trotz Gehbehinderung kann er kurze Strecken zu Fuß zurücklegen. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 90.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann ist promovierter Informatiker und seit einigen Jahren im Unternehmen beschäftigt.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Der Mitarbeiter gehört zur Service-Niederlassung SNL IT PeP Brief Bonn. Sein Arbeitsplatz befindet sich jedoch in Dresden. Er ist als Projekt- und Teamleiter u. a. in den Bereichen Service Level Management, Code Quality Analyse, CRM/Ordering-Systeme und Prozessgestaltung tätig. Zu seiner Aufgabe gehört auch die Beratung in technischen und technologischen Fragen.
Im Rahmen seiner Tätigkeit nimmt der Mitarbeiter häufig an Konferenzen und Besprechungen teil. Die dort herrschende Geräuschkulisse erschwert es dem Mitarbeiter das jeweils Gesagte ausschließlich mit den Hörgeräten zu verstehen. Er benutzt deshalb eine portable Konferenzanlage auf Basis einer FM-Übertragungsanlage, die in einem handelsüblichen Rollenkoffer eingebaut wurde (Bild 1). Die portable Konferenzanlage besteht aus:
- mehreren Funk-Tischmikrofonen (Bild 2), die in Konferenzen und Besprechungen unmittelbar vor den Rednern positioniert werden,
- einer im Koffer fest eingebauten Empfangs- und Mischanlage und
- einem Sender mit dem das gemischte Signal per Funk direkt an die Empfänger der Hörgeräte übertragen wird.
Auf diese Weise werden Störgeräusche minimiert und die Entfernung zum Sprecher überbrückt. Durch die Portabilität des Systems wird ein flexibler und mobiler Einsatz des Mitarbeiters ermöglicht.
Zusätzlich werden digitale Hörgeräte mit Schnittstelle über Bluetooth zum Dienst-Smartphone, ein Festnetztelefon zum Telefonieren über die T-Spule (Telefonspule) der Hörgeräte sowie ein spezieller Bürostuhl und -tisch (wegen der Lähmung) zur behinderungsgerechten Gestaltung eingesetzt.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung und Mitwirkung:

Die Hörgeräte wurden durch einen Festbetrag von der gesetzlichen Krankenversicherung gefördert. Darüber hinaus waren noch das Integrations- bzw. Inklusionsamt und die örtliche Agentur für Arbeit im Rahmen der Einstellung vor einigen Jahren an der Förderung zur beruflichen Teilhabe beteiligt. Die Koordination der Maßnahme erfolgte über den Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers und die Schwerbehindertenvertretung.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.- Nummern der Agenturen für Arbeit und Integrations- bzw. Inklusionsämter.



Schlagworte und weitere Informationen

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  • Vollzeitarbeit

  • EFL - Gehen /
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation) /
  • ERGOS - Hören /
  • ERGOS - Laufen (Gehen) /
  • ERGOS - Stehen /
  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Gehen/Steigen /
  • IMBA - Hören /
  • IMBA - Schall/Lärm /
  • IMBA - Stehen


Referenznummer:

R/PB5436



Informationsstand: 03.07.2019