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Angaben zum Praxisbeispiel

Arbeitsplatzgestaltung für einen wirbelsäulenerkrankten Werkzeugmacher bei einer Werkzeugbaufirma

Arbeitgeber:

Der Arbeitgeber ist eine mittelständige Werkzeugbaufirma, die stählerne Spritzgießformen bzw. Spritzgießwerkzeuge für die Kunststoffindustrie herstellt.

Behinderung und Funktionseinschränkung des Mitarbeiters:

Der schwerbehinderte Mann hat eine Wirbelsäulenerkrankung. Er kann nur eingeschränkt für Tätigkeiten eingesetzt werden, die langes Stehen oder häufiges Bücken erfordern. Außerdem hat er eine Handbehinderung, die ihn beim Halten, Tragen und Greifen eingeschränkt. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 70.

Ausbildung und Beruf:

Der Mann ist gelernter Werkzeugmacher und seit vielen Jahren beim Arbeitgeber beschäftigt.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe (Istzustand):

Der Mitarbeiter ist für die Qualitätskontrolle zuständig. Behinderungsbedingt hat er Schwierigkeiten bei der Handhabung der Werkzeuge und Einhaltung einer ergonomischen Körperhaltung zur Kontrolle und Nachbearbeitung der fehlerhaften Werkzeuge an der Werkbank.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe (Sollzustand):

Der Mitarbeiter benötigt zum Wechsel der Körperhaltung (stehen oder sitzen) und somit zur Entlastung der Wirbelsäule einen Arbeitsstuhl. Außerdem ist die Anschaffung eines höhenverstellbaren Schraubstocks notwendig, an dem der Mitarbeiter ebenfalls in stehender oder sitzender Körperhaltung arbeiten kann.
Für die optimale Beleuchtung des Arbeitsbereiches wurde eine hochwertige blendfreie Lampe installiert. An der Werkbank wurde zusätzlich, zur Prüfung und Nachbearbeitung von Kleinteilen, eine beleuchtete Lupe angebracht. Die optimierte Beleuchtung unterstützt zusätzlich den erhöhten Lichtbedarf bei der anspruchsvollen Kontroll- und Nacharbeit sowie die Einhaltung einer ergonomischen Körperhaltung (siehe Bild).

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:


Förderung:

Die Beratung bei der Arbeitsplatzgestaltung und Beantragung von Fördermitteln erfolgte durch einen Ingenieur der Handwerkskammer. Die behinderungsgerechte Gestaltung wurde vom Integrationsamt zu 80% gefördert.
In REHADAT finden Sie auch die Adresse und Tel.-Nummer der Integrationsämter und Handwerkskammern.



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  • EFL - Handkoordination (rechts/links) /
  • EFL - Handumwendebewegungen (rechts/links) /
  • EFL - Heben (Boden zur Taillenhöhe/Taillen- zur Kopfhöhe/horizontal) /
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz) /
  • EFL - Stehen (längeres/vorgeneigt/Rotation) /
  • EFL - Tragen (rechte, linke Hand/vorne) /
  • ERGOS - Bücken /
  • ERGOS - Dreipunktgriff /
  • ERGOS - Fingergeschicklichkeit /
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  • ERGOS - Tragen /
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz) /
  • ERGOS - statisches/dynamisches Heben /
  • IMBA - Arbeitszeit /
  • IMBA - Feinmotorik (Hand- und Fingergeschicklichkeit) /
  • IMBA - Geneigt/Gebückt /
  • IMBA - Hand-/Fingerbewegungen /
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  • IMBA - Licht /
  • IMBA - Rumpfbewegungen (Bücken/Aufrichten) /
  • IMBA - Stehen /
  • IMBA - Tragen /
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem) /
  • MELBA - Feinmotorik


Referenznummer:

R/PB5387



Informationsstand: 08.09.2008