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Bibliographische Angaben zur Publikation

Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2013

Auswertungsergebnisse der BARMER GEK Heil- und Hilfsmitteldaten aus den Jahren 2011 bis 2012



Sammelwerk / Reihe:

Schriftenreihe zur Gesundheitsanalyse: Heil- und Hilfsmittelreport, Band 10


Autor/in:

Sauer, Kristin; Kemper, Claudia; Schulze, Jana [u. a.]


Herausgeber/in:

BARMER GEK


Quelle:

Siegburg: Asgard, 2013, 191 Seiten, ISBN: 978-3-943-74487-3


Jahr:

2013



Link(s):


Link zu dem Report (PDF, 3 MB).


Abstract:


Alterung und technischer Fortschritt treiben den Bedarf in die Höhe. Trotzdem wird der Heil- und Hilfsmittelbereich total unterschätzt, obwohl er mittlerweile ein Ausgabenvolumen von rund 11,5 Milliarden Euro beansprucht. Fast sieben Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) entfallen auf Heil- und Hilfsmittel (rd. 2,9 bzw. 3,7 Prozent). Zusammen bilden sie den viertgrößten Ausgabenblock der GKV, gleichauf mit der zahnärztlichen Versorgung. Von 2007 bis 2012 sind die Ausgaben für Hilfsmittel um 17 Prozent, die für Heilmittel um 27,6 Prozent gestiegen. Im Jahr 2012 verlief das Wachstum mit rund +2,3 Prozent bei den Heilmitteln und +2,7 Prozent bei Hilfsmitteln vergleichsweise moderat. Für 2013 deuten sich jedoch höhere Steigerungsraten an. Sie lagen im ersten Halbjahr in der gesetzlichen Krankenversicherung bei +3,5 Prozent für Heilmittel bzw. +5,1 Prozent für Hilfsmittel.

Zentrales Ergebnis des Reports: Viel mehr Menschen als bisher angenommen sind von der Heil- und Hilfsmittelversorgung betroffen. So zeigen die Autor/inn/en des Reports vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen um Prof. Dr. Gerd Glaeske, dass Patienten deutlich häufiger mit einem künstlichen Darm- oder Harnblasenausgang (Stoma) versorgt werden müssen als bisherige Schätzungen nahelegen. Wurde bislang mit 100.000 Betroffenen gerechnet, so muss nach Analyse der Bremer Wissenschaftler nun von rund 160.000 Menschen ausgegangen werden. 'Auch die Tatsache, dass 270.000 Menschen in Deutschland Adaptionshilfen wie Anzieh-, Greif- und Lesehilfen benötigen, zeigt die wachsende Bedeutung dieses Versorgungssektors', so Glaeske.

Der Report widmet sich in speziellen Analysen auch der nichtmedikamentösen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (COPD). 2011 waren rund sechs Prozent der BARMER GEK Versicherten über 40 Jahre davon betroffen, ein knappes Drittel davon litt zugleich unter Angststörungen oder Depressionen. 'Hier sollten mehr Menschen mit aktivierenden Hilfen unterstützt werden, also vor allem Physiotherapie', forderte Glaeske.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


BARMER GEK
Hauptverwaltung Schwäbisch Gmünd
Kompetenzzentrum Medizin und Versorgungsforschung
Gottlieb-Daimler-Straße 19
73529 Schwäbisch Gmünd
www.barmer-gek.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV4646x10


Informationsstand: 10.10.2013

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