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News

30.06.2026 | Perspektiven zu Künstlicher Intelligenz von Frauen mit Behinderungen

Umfrage des Europäischen Behindertenforums: Erfahrungen mit KI gesucht

Das Europäische Behindertenforum (egl.: European Disability Forum) führt aktuell eine europaweite Umfrage zu Künstlicher Intelligenz (KI) durch. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Frauen mit Behinderungen. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie sie KI nutzen und welche Barrieren es gibt.
 
Das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW unterstützt die Umfrage und stellt eine deutsche Übersetzung der Fragen bereit. So können auch Frauen ohne Englischkenntnisse teilnehmen. Wer die Online-Umfrage nicht barrierefrei nutzen kann, kann seine Antworten bis zum 30. Juni 2026 per E-Mail an das Netzwerk senden.
 
Die Ergebnisse sollen helfen, die Entwicklung und den Einsatz von KI inklusiver zu gestalten und die Perspektiven von Frauen mit Behinderungen stärker einzubeziehen.
 
Zur Umfrage auf der Website des Netzwerks geht es hier: KI und Frauen mit Behinderungen: Macht mit bei der Umfrage! - Netzwerk NRWh.org/
 
Eine Teilnahme an der Umfrage über das Netzwerk ist bis zum 30.06.2026 möglich.
(HMS)

29.06.2026 | Neuer BFIT-Leitfaden zu Kosten und Qualität digitaler Barrierefreiheit

Darf es günstig sein?

Die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) hat einen Leitfaden veröffentlicht, der eine zentrale Frage beantwortet: Wann ist ein günstiges Angebot zur Barrierefreiheit sinnvoll – und wann nicht?

Der Leitfaden macht deutlich, dass Barrierefreiheit keine Zusatzleistung ist, sondern eine Qualitätsanforderung. Nachträgliche Korrekturen kosten ein Vielfaches: Wer Barrierefreiheit erst kurz vor der Veröffentlichung prüft, zahlt häufig doppelt – erst für die ursprüngliche Umsetzung, dann für Nachbesserungen. Günstig ist gut, wenn Barrierefreiheit effizient geplant, mit Standards umgesetzt und sinnvoll geprüft wird. Problematisch wird es, wenn günstige Lösungen vollständige Barrierefreiheit versprechen, aber nur Teilaspekte prüfen.

Der Leitfaden gibt Auftraggebenden konkrete Hinweise: Er listet Warnzeichen für schlechte Angebote, stellt kostenfreie Prüfwerkzeuge vor und enthält eine Checkliste für alle Projektphasen – von der Planung über die Beschaffung bis zum laufenden Betrieb.

Zum vollständigen Leitfaden: https://handreichungen.bfit-bund.de/bfit-leitfaeden/grundlagen/barrierefreiheitundkosten.html

Zu weiteren Handreichungen der BFIT-Bund | REHADAT-Literatur

(as)

25.06.2026 | Neue Plattform für digitale Barrierefreiheit

Über 230 hilfreiche Tools online

© bundesfachstelle-barrierefreiheit.de

Pünktlich zum ersten Jahrestag des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (28. Juni) haben die Bundesfachstelle Barrierefreiheit und das Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein (KBV) eine gemeinsame Plattform gestartet: Die Toolbox digitale Barrierefreiheit richtet sich an Unternehmen, Verwaltungen und alle, die ihre Websites, Apps oder Software zugänglicher gestalten wollen – ob aus gesetzlicher Pflicht oder freiwilligem Engagement.

Der Werkzeugkasten vereint über 230 Tools an einem Ort: Leitfäden, Hintergrundwissen und Erklärvideos vermitteln das nötige Grundlagenwissen, während Prüf-Tools, Apps und Lernvideos konkrete Hilfestellung bei der Umsetzung geben. Eine Filterfunktion erleichtert die Suche nach dem passenden Tool – gefiltert werden kann nach Thema, Zielgruppe, Niveau oder Tool-Typ. Eine Demo-App etwa zeigt, wie eine Website für Menschen mit Farbfehlsichtigkeit wahrgenommen wird; ein Erklärvideo führt durch gängige Tools zur Barrierefreiheitsprüfung.

Die Toolbox ist erreichbar unter toolbox-barrierefrei.de.
(br)

23.06.2026 | Der Hund als Hilfsmittel und Assistent

Online-Diskussion der DVfR vom 23. Juni bis 14. Juli 2026

Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen unverzichtbare Begleiter im Alltag. Sie sind speziell ausgebildet, um Menschen mit Sinnes- oder motorischen Beeinträchtigungen, mit Diabetes oder Asthma zu unterstützen. Doch wie ist der Weg zum eigenen Assistenzhund und welche Herausforderungen bestehen bspw. beim Zutritt in die Arztpraxis oder an den Arbeitsplatz?

Die Online-Diskussion der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) unter Federführung der Universität Kassel nimmt aktuelle Herausforderungen, Unklarheiten und Problemlagen in den Blick. Berücksichtigt werden dabei insbesondere jüngste Entwicklungen in Rechtsprechung, Verwaltung und Gesetzgebung.

Die Diskussion wird im Forum Fragen – Meinungen – Antworten (FMA) geführt und ist Teil des Projekts „Mit Vielfalt zum inklusiven Arbeitsmarkt – Aufgaben für das Reha- und Teilhaberecht" (VinkA), das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

Zur Online-Diskussion: Reha-Recht | Der Hund als Hilfsmittel und Assistent 
(Br)

08.06.2026 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

Themen sind:

  • Neue REHADAT-Umfrage: Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen
  • Mit Talent zum Beruf: Der eigene Weg trotz unsichtbarer Barrieren
  • REHADAT-kompakt: Inklusionsbetriebe
  • Gericht lehnt Eilentscheidung zur Finanzierung eines Assistenzhundes ab
  • Testerinnen und Tester für REHADAT von morgen gesucht
  • Kurz erklärt: Unterschied zwischen dem Zwei-Sinne-Prinzip und dem Zwei-Kanal-Prinzip
  • Neue Forschungsrubrik: Peer-to-Peer und Arbeitswelt
  • Inklusionsämter veröffentlichen Jahresbericht
  • Mitmachen erwünscht: BAuA-Studie zu digitaler Teamarbeit und Inklusion
  • MehrWirkung inklusive: Wirkung messen und sichtbar machen
  • Veranstaltungstipps
  • REHADAT-Onlineseminar „Digitale Barrierefreiheit“ am 30. Juni

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
(br)

28.05.2026 | Mit Talent zum Beruf

Interview mit Steven Elijah Neuhaus

Im REHADAT-Interview berichtet der Künstler Steven Elijah Neuhaus über seinen schulischen und beruflichen Werdegang – geprägt von einer Sehbehinderung, Legasthenie und einer Autismus-Spektrum-Störung.
 
Neuhaus studierte Kunst und qualifizierte sich zusätzlich in Musikproducing und Tontechnik. Er arbeitet heute als Soloartist, Maler und Buchautor. Parallel absolviert er ein Masterstudium in Kommunikationsdesign – als zweites berufliches Standbein.
 
Im Arbeitsalltag begegnet er Reizüberflutung durch gezielte Rückzugsphasen, beim Schreiben nutzt er KI-gestützte Tools zum Ausgleich seiner Legasthenie sowie eine Vergrößerungssoftware am Computer.
 
Zum vollständigen Interview: Steven Elijah Neuhaus | REHADAT-Gute Praxis
(br)

26.05.2026 | Jetzt mitmachen!

Online-Umfrage zur "Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen" gestartet

Wie gestaltet sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen? Mit unserer neuen Online-Umfrage zur „Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen“ möchten wir Erfahrungen und Perspektiven von Betroffenen sammeln, um praxisnahe Erkenntnisse zur beruflichen Teilhabe zu gewinnen.

Die Umfrage ist anonym, freiwillig und dauert ca. 20 Minuten.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Depression (mind. eine depressive Episode innerhalb der letzten 2 Jahren)
  • Mindestalter: 16 Jahre
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Berufstätig (angestellt, selbstständig, verbeamtet, in Ausbildung oder im Werkstudium sowie in einem Inklusionsbetrieb, einem Zuverdienstprojekt oder in einer WfbM)
  • Keine akute suizidale Gefährdung

Die Ergebnisse werden im Rahmen der Neuauflage von REHADAT Wissen zum Thema „Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen gestalten lässt“ veröffentlicht (geplant für Ende 2026).

Zur Umfrage: Umfrage Arbeitssituation von Menschen mit Depressionen

(Jo)

19.05.2026 | REHADAT-kompakt, Ausgabe 19

Inklusionsbetriebe

Inklusionsbetriebe sind Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts. Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten dort gemeinsam unter regulären Bedingungen: mit Arbeitsvertrag, tariflicher oder ortsüblicher Bezahlung und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.

Ausgabe 19 von REHADAT-kompakt informiert über die einzelnen Schritte auf dem Weg zum Inklusionsbetrieb, Beratungs- und Fördermöglichkeiten und darüber, für wen ein Inklusionsbetrieb als Arbeitgeber interessant sein könnte.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt – Inklusionsbetriebe, Ausgabe 19 | REHADAT kompakt

(To)

11.05.2026 | Inklusive Reha- und Mobilitätsmesse für Alle – kurz IRMA

18.-20. Juni 2026 in Hamburg

Die IRMA Hamburg ist eine führende Fachmesse für Reha- und Mobilitätshilfsmittel in Norddeutschland. Mehr als 150 Ausstellende präsentieren dort innovative Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Reha- und Orthopädietechnik, Pflege und Therapie.

Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Selbsthilfegruppen und Institutionen, die vor Ort vertreten sind.

Die Messe bietet Besuchenden die Möglichkeit, sich umfassend beraten zu lassen und einen breiten Überblick über Hilfsmittel-Lösungen zu gewinnen, die den Alltag erleichtern und mehr Selbstständigkeit ermöglichen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.irma-messe.de

(pt)

13.04.2026 | Messe für elektronische Hilfsmittel

Am 23. April 2026 im Louis-Braille-Center in Hamburg

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) lädt am Donnerstag, 23. April 2026, zur Hilfsmittelmesse „Überblick“ ins Louis-Braille-Center (Holsteinischer Kamp 26, 22081 Hamburg) ein. Die Veranstaltung findet von 10 bis 17 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Messe richtet sich an Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung sowie an Angehörige, Fachkräfte und weitere Interessierte. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, aktuelle Hilfsmittel direkt vor Ort auszuprobieren. Dazu zählen unter anderem elektronische Lupen, Vergrößerungssysteme und Kameralösungen wichtiger Hersteller. Außerdem präsentieren die Firmen Arbeitsplatzausstattungen, Diktiergeräte, Braillezeilen sowie Lösungen rund um die Handy-Nutzung.

Mehr Informationen: Meldung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH)

(pt)