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News

10.07.2024 | Hilfsmittel, Arbeitsvermittler, Integrationsfachdienste und Co.

Leistungen der DRV zur Teilhabe am Arbeitsleben

Ein Fernglas

Die häufigsten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) waren auch 2023 wieder die Leistungen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes mit 61.531 Fällen. Darunter waren am stärksten die folgenden Einzelleistungen vertreten: technische Hilfen/Arbeitsmittel, Inanspruchnahme von Leistungen privater Arbeitsvermittler, Inanspruchnahme von Integrationsfachdiensten und Aktivierungsleistungen.

Insgesamt verzeichnete die Deutsche Rentenversicherung Bund 110.155 abgeschlossene LTA für 2023.

Mehr dazu: Rentenversicherung | REHADAT-Statistik
Tipp! Bei REHADAT finden Sie eine gute Übersicht über alle Statistikberichte zu Umfang, Struktur & Ergebnis von Reha-Leistungen: Rehabilitationsumfang | REHADAT-Literatur.
(Br)

01.07.2024 | Status der digitalen Barrierefreiheit der Kommunen in Deutschland

Atlas-digitale-Barrierefreiheit.de stellt Ergebnisse vor

Grafik: Umrisse von Deutschland mit versch. Symbolen, z. B. eine Person, ein Ohr, Umkreissuche, Fragezeichen

Anhand von fünf Fragen testeten MitarbeiterInnen des Inklusionsunternehmens DasDies GmbH aus Unna in einem Testmarathon die Seiten von 11.000 Kommunen in Deutschland.

Dabei stand in diesem Test nicht die technische Analyse der Internetseiten im Mittelpunkt, sondern das individuelle Erleben im Umgang mit den Seiten. Ein digitaler Praxistest aus menschlicher Sicht.

Jede kommunale Seite in Deutschland wurde von einem Menschen mit Behinderung untersucht. Es wurden folgende, immer gleiche fünf Kriterien genutzt:

  1. Kann man die Schriftgröße ändern?
  2. Gibt es eine Vorlesefunktion?
  3. Gibt es ein Angebot in Leichter Sprache?
  4. Wird das Thema Barrierefreiheit auf der Seite erwähnt?
  5. Kann man in drei Minuten erfahren, wo man einen Termin zur Verlängerung seines Personalausweises vereinbaren kann?

Das Ergebnis der Untersuchung: Bundesweit wurden im Schnitt nur 37 Prozent der möglichen Punkte erreicht. Dabei wurde die Lösung der Frage 5, Personalausweis in 3 Minuten finden, mit Abstand am häufigsten erfüllt, nämlich zu 84 Prozent. Die Antwort auf Frage 3 nach der Leichten Sprache war das Kriterium mit dem schlechtesten Ergebnis – nur 11 Prozent der Seiten im Bundesdurchschnitt erfüllen diese Anforderung.

Flankierend wurden alle Seiten durch einen sogenannten „crawler“ untersucht, ein Computerprogramm, das die technischen Kriterien digitaler Barrierefreiheit überprüft. Die Ergebnisse des crawlers waren nicht in jedem Einzelfall deckungsgleich mit dem Erleben der Menschen mit Behinderungen, aber in Summe waren seine Ergebnisse ebenfalls ernüchternd. Auch hier wurde den Kommunen ein deutlicher Nachbesserungsbedarf attestiert.

Hier kann man die Testergebnisse einsehen und seine eigene Gemeinde aufrufen: Atlas digitale Barrierefreiheit | Startseite
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26.06.2024 | Ergebnisse der REHADAT-Befragung online

Asthma im Arbeitsleben

Im Rahmen der nächsten Ausgabe von REHADAT-Wissen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Asthma haben wir 182 Personen zu ihren Erfahrungen mit der chronischen Erkrankung im Arbeitsleben befragt.

Die Umfrage wurde mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP) durchgeführt. Die Teilnehmenden im Alter zwischen 18 und 65 Jahren waren zum Erhebungszeitpunkt als Asthma-Erkrankte eingestuft und befanden sich in einem Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis oder waren selbstständig tätig.

Um mehr über die berufliche Situation und mögliche Unterstützung zu erfahren, wollten wir unter anderem wissen:

  • Wie wirkt sich Asthma im Arbeitsalltag aus?
  • Welche Anpassungen im Berufsalltag sind hilfreich?

Die Ergebnisse der Befragung zum Thema „Asthma im Arbeitsleben“ finden Sie kosten- und barrierefrei unter www.rehadat-wissen.de.

(wm)

07.06.2024 | REHADAT-Erklärvideos

Video: „Mit Long COVID im Arbeitsleben“

Long COVID betrifft Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht vollständig genesen sind. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter. Die Auswirkungen von Long COVID im Arbeitsleben können vielfältig sein, doch die berufliche Situation von Menschen mit Long COVID ist bisher kaum erforscht.

REHADAT führte daher 2022 eine Online-Befragung zu diesem Thema durch.

 

Link zum Video: 'Long COVID im Arbeitsleben'
(To)

04.06.2024 | REHADAT-kompakt, Ausgabe 12

Arbeit mit „REHADAT-tops“ gestalten

Logo REHADAT-kompakt

Ziel der bedarfsgerechten Arbeitsgestaltung ist es, Beeinträchtigungen auszugleichen, die Arbeitsausführung zu unterstützen und Gesundheitsgefahren zu reduzieren. Im Mittelpunkt steht die selbstständige und unabhängige Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen.

In der Praxis hat sich das Vorgehen anhand bestimmter Maßnahmen zur Neugestaltung und Anpassung nach dem Prinzip REHADAT-tops bewährt. 

Ausgabe 12 von REHADAT-kompakt informiert über bedarfsgerechten Arbeitsgestaltung nach REHADAT-tops. Die Abkürzung „tops“ steht hier für: technisch, organisatorisch, personenzentriert und sozial.  
Die vier Maßnahmenarten und ihre Verbindungen untereinander werden mit Beispielen erklärt.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt – Arbeit mit „REHADAT-tops“ gestalten, Ausgabe 12 | REHADAT kompakt

(ER)

29.05.2024 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

Fernglas

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

Themen sind:

  • Relaunch REHADAT-Bildung: Infos für junge Menschen mit Förderbedarf
  • Bitte teilnehmen: Online-Umfrage zu Adipositas im Arbeitsleben
  • Urteil des Monats: Krankengeld trotz verspäteter AU-Bescheinigung
  • Gute Praxis: Passives Exoskelett unterstützt Montage von Glasscheiben
  • REHADAT-Literatur: 40.000er-Marke „geknackt“
  • REHADAT-Spezial: Partizipative Forschung
  • Neue IW-Studie zu Karrierechancen von Menschen mit Behinderungen
  • Beratung der UPD wieder am Start
  • Jetzt noch testen: Digitaler Reha-Antrag
  • SBV-Konferenz im Juli in Heilbronn
  • Zwei Online-Veranstaltungen des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung
  • Jetzt bewerben für Berliner Inklusionspreis

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
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07.05.2024 | REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache

Frisch erschienen!

Ein Buch mit dem Logo in Leichter Sprache

Die neue Ausgabe

der REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache

ist erschienen.

Themen sind:

  • REHADAT: Bildungs-Portal neu gemacht
  • Infos zu den Europa-Wahlen im Juni 2024
  • Sozial-Ministerium Sachsen:
    Neue Internet-Seite über Leichte Sprache
  • Film-Tipp:
    Johannes - Erster Arbeits-Markt statt Werkstatt für Menschen mit Behinderung
  • Lese-Tipp in Leichter Sprache:
    Behinderten-Beauftragter von der Bundes-Regierung
    Und Deutsches Institut für Menschen-Rechte:
    Ergebnisse von der Konferenz zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention
  • Wörter in Schwerer Sprache

Zu den Neuigkeiten: Aktuelle Ausgabe von den Neuigkeiten in Leichter Sprache | REHADAT
(gn)

22.04.2024 | Bitte teilnehmen!

Online-Umfrage zu Adipositas im Arbeitsleben

Sprechblase mit drei Balken, die eine Umfrage symbolisieren

Adipositas ist eine chronische Erkrankung und kann Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit haben. Um mehr über die Arbeitssituation von Menschen mit Adipositas zu erfahren, führt REHADAT jetzt eine Online-Umfrage in Kooperation mit dem Adipositas Verband Deutschland e.V. durch.

Gefragt wird unter anderem, wie sich die mit der Erkrankung verbundenen Beschwerden auf den Arbeitsalltag auswirken, wie das kollegiale Umfeld reagiert und welche Formen der Unterstützung und Arbeitsgestaltung als besonders hilfreich erlebt werden.

Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und dauert etwa 25 Minuten. Teilnehmen können alle Menschen mit Adipositas, die berufstätig sind oder sich in der Ausbildung befinden. Die Ergebnisse werden u. a. in eine Ausgabe der Reihe REHADAT-Wissen zum Thema Adipositas im Arbeitsleben einfließen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

Zur: Umfrage Adipositas | REHADAT-Wissen

(js, kn)

19.04.2024 | MOBILITÄT: barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß

Inklusionstage des BMAS im Juni 2024

Logo Inklusionstage 2024 Mobilität

Die diesjährigen Inklusionstage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) stehen unter dem Motto "MOBILITÄT: barrierefrei – selbstbestimmt – zeitgemäß" und finden am 3. und 4. Juni 2024 in Berlin und digital statt.

Diskutiert werden z. B. folgende Fragen: Wie steht es heute um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen? Wie stellen sich unterschiedliche Mobilitätsanbieter auf die individuellen Bedarfe ein? Wie lassen sich im öffentlichen Raum Wege und Übergänge inklusiv und sicher gestalten? Wie gelingt die praktische Umsetzung bei den Leistungen zur Mobilität?

Mehr Informationen: Inklusionstage 2024 | gemeinsam-einfach-machen.de
(br)

10.04.2024 | Lotsen in der beruflichen Rehabilitation

Neue Online-Diskussion der DVfR

Logo DVfR - Deutsche Vereinigung für Rehabilitation

 Einen Ausbildungsplatz finden, den Arbeitsplatz anpassen, Zuschüsse beantragen? Hier sind nicht nur Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, sondern auch ihre Arbeitgeber bisweilen überfordert. Lotsen könnten ihnen Orientierung und kontinuierliche Begleitung geben. Nur, welche „Navigationshelfer“ gibt es und was bieten sie an?

Darum geht es vom 9. bis 30. April 2024 in der Online-Diskussion „Lotsen in der beruflichen Rehabilitation“ der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Alle Interessierten können Fragen stellen und mitdiskutieren. Es stehen Expertinnen und Experten zur Verfügung.

Zur Online-Diskussion: Lotsen in der beruflichen Rehabilitation | reha-recht.de
(br)