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13.11.2019 | Apps auf Rezept

Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) beschlossen

Grafik zu App auf Rezept, Quelle: BMG

Das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ wurde am 7. November 2019 vom Bundestag beschlossen.

Versicherte können künftig Apps auf Rezept erhalten, die beispielsweise bei der Medikamenteneinnahme unterstützen oder ihre Blutzuckerwerte dokumentieren. Die Kosten dafür zahlt die gesetzliche Krankenversicherung.

Außerdem müssen Krankenkassen ihren Versicherten spätestens ab dem 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Damit Patientinnen und Patienten diese nutzen können, müssen sich Apotheken (bis Ende September 2020) und Krankenhäuser (bis 1. Januar 2021) verpflichtend an die Telematik-Infrastruktur (TI) anschließen.

Mit dem Gesetz sollen der Einsatz von Telemedizin gestärkt, Videosprechstunden erleichtert und Verwaltungsprozesse wie beispielsweise die elektronische Heil- und Hilfsmittelverordnung vereinfacht werden. Außerdem können Krankenkassen für die Entwicklung digitaler Innovationen künftig bis zu zwei Prozent ihrer Finanzen investieren.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) wird die rechtlichen Voraussetzungen für den Datenschutz gesondert regeln.

Mehr zum Gesetz erfahren Sie hier: www.bundesgesundheitsministerium.de

28.10.2019 | Bus und Bahn für Menschen mit Mobilitätshilfen

DVfR veröffentlicht Stellungnahme

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabiliation

Menschen, die auf Rollstühle, Elektromobile (Scooter) oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind, stehen im öffentlichen Personenverkehr vor besonderen Herausforderungen. Denn nicht alle Mobilitätshilfen, in denen Personen sitzend befördert werden, sind technisch ausreichend für die Mitnahme in Verkehrsmitteln ausgestattet, und nicht jedes öffentliche Verkehrsmittel ist barrierefrei zugänglich. Teilweise fehlen auch einheitliche und transparente Regelungen für die rechtskonforme Beförderung mobilitätseingeschränkter Passagiere. Wegen fehlender technischer Lösungen sowie Unklarheiten über mögliche Haftungsrisiken werden diese Menschen mancherorts einfach stehen gelassen.

In einer Stellungnahme benennt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) Anforderungen an Mobilitätshilfen und Verkehrsmittel, damit der öffentliche Personenverkehr von Betroffenen uneingeschränkt und sicher genutzt werden kann. Sie fordert die Verantwortlichen auf, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Hier können Sie die Stellungnahme der DVfR herunterladen: www.dvfr.de

10.10.2019 | Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Portal REHADAT-Seminaranbieter online

Startseite REHADAT-Seminaranbieter

Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

„Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de