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18.05.2022 | Global Report on Assistive Technology (GReAT)

Erster Weltbericht der WHO und UNICEF veröffentlicht

Deckblatt des Global Report on Assistive Technology (GReAT)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) haben den ersten globalen Bericht über Assistive Technologien (Global Report on Assistive Technology GReAT) veröffentlicht.

Der Bericht erfasst zum ersten Mal weltweit den Bedarf und den Zugang zu assistiven Technologien sowie die Bereitschaft der Länder, solche Technologien zu unterstützen.

Derzeit sind weltweit 2,5 Milliarden Menschen auf assistive Technologien angewiesen. Dem Bericht zufolge wird diese Zahl bis 2050 auf 3,5 Milliarden ansteigen. Die Unterschiede beim Hilfsmittelzugang zwischen Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen und Ländern mit hohem Einkommen sind allerdings gravierend.

Als Denkanstöße und Orientierungshilfe für nationale Programme zur Verwirklichung der Menschenrechte enthält der Bericht evidenzbasierte Best-Practice-Beispiele und wichtige Handlungsempfehlungen für ein förderliches Umfeld und für die Versorgung mit assistiven Technologien.

Erwähnt wird auch das internationale Hilfsmittelnetzwerk EASTIN (im Bericht: Box 1.8, Seite 17), an dem REHADAT als Partner beteiligt ist.

Hier erfahren Sie mehr: Global Report on Assistive Technology (GReAT)

03.05.2022 | NEU: Erweiterte Suchmöglichkeit 

REHADAT-Hilfsmittel

Lupe

Sie möchten schnell und gezielt nach Hilfsmitteln suchen? Nutzen Sie dafür unsere „Erweiterte Suche“ direkt unter der Suchleiste im Portal REHADAT-Hilfsmittel!

Sie können aus über 12.000 Produkten die Ergebnisse einfach eingrenzen, indem Sie bestimmte Begriffe, Firmennamen, Modellbezeichnungen oder GKV-Hilfsmittelnummern kombiniert eingeben. Unter „Hilfe einblenden“ wird Ihnen die Bedienung der Suchmaske erklärt.

Hier geht es zur erweiterten Hilfsmittelsuche: www.rehadat-hilfsmittel.de

13.04.2022 | Was gibt es Neues auf dem Rehamarkt?

Messe IRMA vom 5.-7. Mai in Hamburg

Messehalle von oben: mit Menschen, Ständen und Ausstellungsobjekten

Vom 05. bis 07. Mai 2022 können sich Menschen mit Behinderungen, Senioren und pflegende Angehörige auf der Messe IRMA in Hamburg über die neuesten Entwicklungen auf dem Rehamarkt informieren. Innovative Produkte und Dienstleistungen von über 130 Ausstellern erwarten die Besucher und Besucherinnen. 

Oft wissen behinderte Menschen und deren Angehörige nicht genau, welche Unterstützung ihnen zusteht. Auf der IRMA können sie sich bei Spezialisten darüber informieren. Sie erfahren, wie man vor dem Hintergrund gesetzlicher Ansprüche auf eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben die richtigen Anträge stellt, um Kostenübernahmen oder Zuschüsse zu erhalten. Doch nicht nur das: Besucher haben hier die Möglichkeit, Anbieter zu vergleichen, Neues zu entdecken und die beste Lösung für ihre persönlichen Ansprüche zu finden. Neben Unternehmen aus der freien Wirtschaft werden auch wichtige Kostenträger und Vereine beratend vor Ort sein.

Umfangreiches Angebot: Ob Rollstühle, Rollatoren, Handbikes, Scooter und andere Mobilitätshilfen, behindertengerechte Pkw, Pflegehilfsmittel, Hilfen für den Alltag, Kinder-Reha und Kinder-Hilfsmittel, barrierefreies Bauen und Wohnen, Prothesen und Orthesen, Hilfen für Arbeit, Integration und Beruf, Spezialisten für barrierefreies Reisen und Sport, Beratungsangebote von Vereinen und Verbänden, Pflege und Therapie, medizinische Versorgung, Smarthome, Software- und Kommunikations-Hilfsmittel – zu all diesen Themen können sich die Besucher vor Ort beraten lassen.

Mehr Informationen: www.irma-messe.de

28.03.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • REHADAT-Hilfsmittelfinder: Schnell zum passenden Hilfsmittel
  • Wie lange ist ein BEM „haltbar“? BAG veröffentlicht Urteil
  • Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe? Verzeichnis aktualisiert
  • Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt: Poster veröffentlicht
  • eQualification: Teilhabe in digitalen Zeiten
  • Das Angebot wächst: über 70 Andere Leistungsanbieter bei REHADAT
  • BIH veröffentlicht Jahresbericht: Behinderung und Beruf in Deutschland
  • Neues bag if Projekt startet: „Ausbildung. MehrWert inklusive“
  • agnes@work unterstützt berufstätige Menschen mit Seheinschränkung
  • REHADAT-Online-Seminar

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

24.03.2022 | REHADAT-Hilfsmittelfinder

Schnell zum passenden Hilfsmittel 

Screenshot Homepage Hilfsmittelfinder mit Ariadne und den 5 Suchktegorien

Unter www.hilfsmittelfinder.de stellt REHADAT eine neue geführte Hilfsmittelsuche zur Verfügung. 

Der Hilfsmittelfinder führt Nutzerinnen und Nutzer im Dialog mit der digitalen Suchassistentin Ariadne nach maximal vier Fragen zu Hilfsmitteln für unterschiedliche Aktivitäten. Fünf alltagsnahe Kategorien dienen als Einstieg: Arbeiten und Lernen, Sich fortbewegen, Kommunizieren, Körper pflegen sowie Wohnen und Freizeit gestalten. Mit der neuen Suchstrategie erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen schnellen Überblick über Hilfsmittel und einen leichteren Einstieg in die komplexe Hilfsmittelversorgung. 

Hilfsmittel sind oft ein entscheidender Baustein, um die individuelle Teilhabe zu ermöglichen. Die große Bandbreite reicht von einfachen Alltagshilfen, Mobilitätshilfen, digitalen Kommunikationsmitteln, barrierefreien Wohneinrichtungen bis hin zu Geräten und Maschinen für die Arbeitsgestaltung.

Dazu Mareike Decker, Teamleiterin bei REHADAT: „Alltagsaktivitäten und individuelle Lebensumstände sollten bei der Auswahl der Produkte von Beginn an mitgedacht werden. Diese werden im Hilfsmittelfinder konkret abgefragt und führen zu passenden Produktvorschlägen. Wir bieten so eine Alternative zu bisherigen produktorientierten Suchmöglichkeiten.“

Der Hilfsmittelfinder ist ein Teil von REHADAT-Hilfsmittel, dem neutralen und leistungsträgerübergreifenden Informationsangebot zu Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen in Deutschland. Alle Produkte sind detailliert beschrieben, bebildert und enthalten Verweise auf Hersteller und/oder Vertriebe.

Hier rufen Sie die Anwendung auf: www.hilfsmittelfinder.de.

04.03.2022 | Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe?

Neue Verzeichnis-Ausgabe veröffentlicht

Titelblatt Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden 2022

REHADAT stellt das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2022“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen. Das Verzeichnis wird zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium in Münster veröffentlicht.

Das Verzeichnis ist – wie die Forschungslandschaft im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe insgesamt – durch Kontinuität und Weiterentwicklung gekennzeichnet. Neben klassischen Fragestellungen zur Rehabilitation und Teilhabe finden sich auch aktuell besonders bedeutsame Themen wie die Rehabilitation bei Long-/Post-Covid-19 oder Digitalisierung und E-Health in der medizinischen Rehabilitation und Nachsorge sowie spezifische berufsbezogene Themen wie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, betriebliche Inklusion und Return to Work.

Als interdisziplinäres Austauschforum von Reha-Wissenschaft und Reha-Praxis sollen beim diesjährigen 31. Reha-Kolloquium unter dem Motto  „Rehabilitation: Neue Wege, neue Chancen“ gemeinsam Strategien und Lösungen für den Umgang mit der Pandemie und ihren Folgen, für die Gestaltung von Digitalisierung, für die Herausforderungen der Rehabilitation in Politik und Gesellschaft sowie für die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation diskutiert werden.

Das Verzeichnis selbst trägt zu mehr Transparenz über die Vielfalt und Weiterentwicklung der Forschungslandschaft bei und soll Kooperationen leichter ermöglichen und zur Netzwerkbildung der Forschungscommunity beitragen. 
In der aktuellen Ausgabe sind insgesamt 273 Reha-Forschende aus allen Fachdisziplinen der Rehabilitation und Teilhabe aufgeführt. 

Das neue Verzeichnis steht kostenfrei im Portal REHADAT-Forschung als PDF-Download bereit: www.rehadat-forschung.de/forschende/reha-teilhabeforschende. Hier findet sich auch die Übersicht der Forschenden sowie der Meldebogen für das Verzeichnis.

Das Verzeichnis wird jährlich herausgegeben von REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund. 

08.02.2022 | Update vom 25.01.2022

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 25.01.2022 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 68 neue Produkte hinzugefügt und über 113 aktualisiert. Um die neusten Änderungen aufzurufen suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 25.01.2022.

Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

07.02.2022 | Kostenfrei, deutschlandweit und firmenunabhängig

agnes@work unterstützt berufstätige Menschen mit Seheinschränkung

Logo agnes@work / Fachkräfte sichern Potenziale entwickeln

Veränderungen am Arbeitsplatz sind für alle eine Herausforderung. Die Gefahr, dass Beschäftigte mit Blindheit oder Sehbehinderung dabei abgehängt werden, ist besonders groß. Agile Arbeitsmethoden lösen z. B. feste Teamstrukturen und Zuständigkeiten auf, immer häufiger wird neue Software eingeführt.

Beschäftigte mit Seheinschränkung können dadurch gravierend in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit beeinträchtigt werden: Ehemals feste Ansprechpersonen gehen verloren, das neue digitale Dokumentenmanagementsystem ist nicht mehr mit einer Bildschirmvergrößerungssoftware kompatibel. Ständig wechselnde Einsatzorte überfordern die Mobilität eines blinden Kollegen.

Mitunter entwickeln sich Augenprobleme erst im Laufe der Berufstätigkeit. Aus Angst vor Arbeitsplatzverlust verschweigen die Betroffenen die Sehverschlechterung, aber die verminderte Leistungsfähigkeit, Unsicherheit, sozialer Rückzug und ein vermehrter Bedarf an personeller und technischer Unterstützung werden längst von Vorgesetzten und Kolleg*innen registriert.

Fragen der Arbeitsplatzsicherung und Potenzialentwicklung sehbehinderter und blinder Beschäftigter berühren unter anderem die Bereiche angepasste Hilfsmittel und Arbeitstechniken, Stärkung der Autonomie und Selbstwirksamkeit, Teamarbeit, bedarfsgerechte Weiterbildung, barrierefreie Informationstechnik und Umfeld-Gestaltung sowie die Etablierung inklusiver Strukturen im Unternehmen.

Bei all diesen Themen berät und unterstützt das Projekt agnes@work vor Ort am Arbeitsplatz: Die Betroffenen, die Schwerbehindertenvertretungen und alle übrigen betriebsinternen und externen Beteiligten – kostenfrei, deutschlandweit und firmenunabhängig. 

Mehr Informationen: Unterstützung am Arbeitsplatz – agnes@work

24.01.2022 | REHADAT-GKV neu aufgesetzt

Mehr Inhalte und modernes Layout

Screenshot REHADAT-GKV Startseite mit Klassifikation

Unter www.rehadat-gkv.de ist das Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei REHADAT nun mit zusätzlichen Inhalten und einem modernen, barrierefreien Layout abrufbar.

Im Hilfsmittelverzeichnis sind Produkte gelistet, die prinzipiell unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung fallen. Es wird vom GKV-Spitzenverband erstellt, regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben. Die Änderungen werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und von REHADAT übernommen.

Die Nutzerinnen und Nutzer können über die Verzeichnisstruktur Produkte aufrufen oder mithilfe von Suchfeldern gezielt Hersteller, Positionsnummern oder direkt den gesamten Inhalt der Produktinformationen durchsuchen. Das REHADAT-GKV-Hilfsmittelverzeichnis ist ein Teil von REHADAT-Hilfsmittel, dem neutralen und leistungsträgerübergreifenden Informationsangebot zu Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen in Deutschland.

Auf der neuen Internetseite werden häufige Fragen zum GKV-Hilfsmittelverzeichnis beantwortet und nützliche Links zu REHADAT bereitgestellt, die die Hilfsmittelversorgung betreffen.

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist häufig eine wichtige Voraussetzung für die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Wir freuen uns, mit unserer neuen Anwendung des GKV-Hilfsmittelverzeichnisses das Informationsangebot im Hilfsmittelportal optimal zu ergänzen.“

Hier rufen Sie das aktualisierte Portal auf: www.rehadat-gkv.de

Kontakt: Lena Perings, Tel.: 0221 4981-802, E-Mail: rehadat-gkv@iwkoeln.de

29.12.2021 | Neues Format REHADAT-kompakt

Erste Ausgabe: Inklusionsvereinbarung

Logo REHADAT kompakt

REHADAT veröffentlicht die erste Ausgabe des neuen Publikationsformats REHADAT-kompakt zum Thema Inklusionsvereinbarung. 
REHADAT-kompakt bringt Wissen zur beruflichen Teilhabe auf den Punkt. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema und bündelt Wissen auf maximal zwei Seiten. 
REHADAT-kompakt erscheint ab sofort viermal im Jahr.

Die erste Ausgabe informiert darüber was eine Inklusionsvereinbarung ist, warum sie sich lohnt, wer mit am Verhandlungstisch sitzt, wer helfen kann und was alles hineingehört. Abgerundet wird das Format durch Links zu weiterführenden Informationen.

Mit dem ersten Thema spricht REHADAT-kompakt direkt Arbeitgebende und die Interessenvertretung für Menschen mit Schwerbehinderungen (wie zum Beispiel Schwerbehindertenvertretung (SBV), Betriebs- oder Personalrat und Inklusionsbeauftragte) an.

Inklusionsvereinbarungen sind ein Instrument zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsleben. Unternehmen und Interessenvertretungen können konkrete Ziele und Maßnahmen vereinbaren, die individuell auf den Betrieb oder die Dienststelle zugeschnitten sind.
Dabei geht es nicht um theoretische Vorschriften oder bürokratische Anordnungen. Vielmehr geht es darum, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Betrieben zu erhalten oder zu schaffen.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt | REHADAT Publikationen