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News 10

28.07.2020 | Was ist neu bei REHADAT und in der beruflichen Teilhabe?

REHADAT-Newsletter erschienen

Schriftzug REHADAT-Newsletter mit bunten Quadraten © REHADAT

Der REHADAT-Newsletter 4/2020 ist erschienen. Sie finden darin folgende spannende Themen:

  •  Corona und die berufliche Teilhabe: Welche Infos bietet REHADAT?
  •  REHADAT-ICF-Lotse: Klassifikation unterstützt Recherchen zu Behinderung und Teilhabe
  •  REHADAT-Umfrage „Mit Rheuma im Job“
  •  Urteil: Muss die SBV vor Entscheidung über Gleichstellung unterrichtet werden?
  •  Kurz erklärt: Was ist Transkriptionssoftware?
  •  Inklusionsbetriebe in Deutschland: Verzeichnis 2020 veröffentlicht
  •  Übersicht über Werkstätten für behinderte Menschen
  •  Zahl der anderen Leistungsanbieter wächst
  •  Neue Projekte in REHADAT-Forschung
  •  Schwerbehinderte Menschen in Deutschland: Neue Zahlen
  •  Gut gemacht: NRW-Landesverfassung in Leichter Sprache

Hier können Sie den Newsletter direkt lesen: www.rehadat.de

27.07.2020 | Mit „Mixed Reality“ fit fürs Berufsleben 4.0

Erfolgreich kooperieren

Menschen, die z. T. eine Virtual Reality Brille tragen, stehen in einem Computerraum

Im Rahmen eines innovativen Forschungsprojekts absolvieren Auszubildende des Berufsbildungswerks Neckargemünd ihr Praktikum bei der GFN AG, einem Dienstleister der IT-Branche.

Die eingesetzten Technologien bieten den Azubis mit Behinderung die Möglichkeit, sich an „Orte des Geschehens zu begeben“, die in der Realität nicht barrierefrei sind, um dort Kollegen anzuleiten oder zu unterstützen. Gut qualifizierte Mitarbeitende mit Behinderung, die über wertvolle fachliche Kompetenzen und Erfahrungen verfügen, können so zu so genannten Reality Coaches qualifiziert werden.

Mehr Informationen hier: www.bbw-neckargemuend.de

23.07.2020 | Neu in REHADAT-Forschung

Interessante Projekte zu Digitalisierung, Übergang Schule-Beruf, Unterstützung für Unternehmen bei psychischen Erkrankungen und mehr

logo-forschung

Wir möchten Ihnen sieben spannende Projekte zum Nachlesen vorstellen, die wir in der letzten Zeit neu im Portal REHADAT-Forschung aufgenommen haben.

1) Im ersten Projekt geht es darum, die zunehmende Digitalisierung in der Arbeitswelt auch für Menschen mit (Schwer-)Behinderungen zugänglich zu gestalten.

Zum Projekt: Teilhabe 4.0: Digitalisierung der Arbeitswelt barrierefrei gestalten

2) Die Potentiale von digitalen assistiven Technologien zur Vermittlung kultureller Inhalte in Museen für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen, werden im zweiten Projekt untersucht und erprobt.

Zum Projekt: Kulturelle Teilhabe im Museum – Potentiale der Digitalisierung: Im Rahmen des Leibniz-WissenschaftsCampus Braunschweig – Postdigitale Partizipation

3) Das Verbundprojekt „KOPF22“ verfolgt das Ziel, frühzeitig zu erkennen, ob eine Person gefährdet ist, ihre Erwerbsfähigkeit ganz oder teilweise zu verlieren. Dazu wird u. a. ein digitales Instrument (aktivAPP) entwickelt und in den beteiligten Jobcentern genutzt.

Zum Projekt: KOPF22 - Kooperation für Prävention, Fitness und Gesundheit im Jobcenter

4) Das vierte Projekt will junge Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und komplexen Kommunikationsbedürfnissen mit Hilfe einer innovativen Methoden- und Verfahrenssammlung in die Lage versetzen, eine informierte und selbstbestimmte Berufswahl auf der Grundlage einer qualitativ hochwertigen vorberuflichen Ausbildung zu treffen.

Zum Projekt: Teilhabe im Transitionsprozess

5) Im Projekt „Unternehmen inklusiv“ werden Unterstützungsangebote für Unternehmen in den Bereichen Prävention, Gesundheitsförderung und (Wieder-)Eingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Belastungen entwickelt und angeboten.

Zum Projekt: Unternehmen inklusiv

6) Das Projekt „SERVE“ will Versicherte, die bestimmte gesundheitliche Risikofaktoren aufweisen, frühzeitig mit einem Screening erfassen und entsprechenden Unterstützungsmaßnahmen mit Hilfe eines virtuellen, multidisziplinären "Sozialmedizinischen Kolloquiums" (SMK) zuführen.

Zum Projekt: SERVE - Sektorenübergreifende präventive Identifikation, Beratung und Unterstützung von Versicherten mit besonderen beruflichen Problemlagen

7) Im Projekt „MZEB“ geht es um die Beschreibung und Analyse der aktuellen ambulanten medizinischen Versorgung von Menschen mit geistigen oder Mehrfachbehinderungen sowie Veränderungen dieser Versorgung im Zuge der Einführung von Medizinischen Zentren.

Zum Projekt: Versorgung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen vor und nach Einführung von Medizinischen Zentren (MZEB)

23.07.2020 | Digitale Innovationen: Kurz vorgestellt

Hilfen für die Kommunikation und Orientierung

Grafik Digitalisierung

Intelligente, digitale Entwicklungen können die Kommunikation und Orientierung unterstützen und damit auch Chancen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bieten. Zwei neue Innovationen sind hier kurz vorgestellt: 

Ein Mundschutz, der mitschreibt: Ein Startup-Unternehmen aus Japan hat einen intelligenten Mundschutz entwickelt, der die Worte der tragenden Person aufnehmen, übersetzen und verschicken kann. Die sogenannte C-Face-Maske ist ein Aufsatz, den man über den regulären Mundschutz schnallt. Die Sprachsensoren sind mit einer Software verbunden, die das Ganze in Textform umwandeln. Per Bluetooth sollen die verarbeiteten Informationen dann an Handys verschickt werden, auf denen eine installierte App die Übersetzung simultan durchführt. Die Maske soll acht Sprachen sprechen und im Herbst auf den Markt kommen.

Mehr dazu erfahren Sie hier: www.golem.de

Geräuscherkennung als Hörhilfe: Für Menschen mit Hörbehinderung ist die künftig in iOS 14 verfügbare Geräuscherkennung eine clevere Option. Die Geräuscherkennung kann unter den „Bedienungshilfen“ aktiviert werden und blendet bei einer positiven Geräuscherkennung einen Hinweis ein. iOS 14 kann derzeit Geräusche aus vier verschiedenen Bereichen erkennen. Unter der Überschrift „Alarm“ kann man Feuer, eine Sirene oder Rauch auswählen und unter "Tierwelt" Katze oder Hund. Im Bereich „Haushalt“ kann das iPhone laufende Geräte, eine Autohupe, eine Türklingel, Türklopfen oder laufendes Wasser erkennen und unter der Rubrik „Personen“ sind Babygeschrei und allgemein „Geschrei“ einstellbar.

Hier können Sie mehr nachlesen: www.iphone-ticker.de

13.07.2020 | Projekt TRIPS gestartet

Neue Mobilitätsideen von und für Menschen mit Behinderungen

Logo des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik

In der EU leben 42 Millionen Menschen mit einer Behinderung und können sich deshalb nur eingeschränkt fortbewegen, sei es durch Sehschwächen, Probleme beim Gehen, Hören oder andere physische oder psychische Behinderungen.

Das EU-Projekt TRIPS (TRansport Innovation for vulnerable-to-exclusion People needs Satisfaction) fokussiert auf die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote für Menschen mit Behinderungen. Als offenes und partizipativ gestaltetes Reallabor setzt das Projekt auf die Mitsprache und Mitgestaltung mobilitätseingeschränkter Menschen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt darin mit Partnern aus sechs Ländern sowie mobilitätseingeschränkten Menschen in sieben europäischen Städten (Bologna, Brüssel, Cagliari, Lissabon, Sofia, Stockholm, Zagreb) gemeinsam Lösungen für barrierefreie Mobilität.

Schwerpunkte im Projekt sind Verkehr, Digitalisierung und intelligente Mobilität. Untersucht werden beispielsweise App-basierte Dienste, Shuttle-Services oder neue Verkehrsmittel wie E-Scooter. Ziele sind auch, Barrieren zu identifizieren und Lösungen durch unterstützende Technologien und Assistenzsysteme zu entwickeln.

Im Herbst 2020 starten die DLR-Verkehrsforschenden eine europaweite Umfrage zur Thematik.

Dieses Projekt wird vom Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizon2020" der Europäischen Union finanziert.

  • Mehr zum TRIPS-Projekt können Sie hier nachlesen: www.dlr.de
  • Weitere spannende Projekte für Menschen mit Behinderungen finden Sie bei REHADAT: www.rehadat-forschung.de

09.07.2020 | Corona und die berufliche Teilhabe

Welche Infos bietet REHADAT?

Schriftzug: 'REHADAT-Spezial: Corona und die berufliche Teilhabe' begleitet von einem Virus

Auch bei REHADAT finden Sie Informationen darüber, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die berufliche Teilhabe von behinderten Menschen hat.

Unsere neue Seite "Corona – Folgen und Herausforderungen" bietet jetzt eine gute Übersicht und einen zentralen Einstieg in alle REHADAT-Inhalte. Zum Beispiel finden Sie Kontakadressen, Literaturhinweise, Webinare und Hilfsmittel, die einen Bezug zu Corona haben. Sie können außerdem nachlesen, wie sich die Arbeitslosenzahlen schwerbehinderter Menschen in Zeiten der Pandemie entwickeln, in welcher Lage sich Inklusionsbetriebe befinden und wie der Gesetzgeber die Werkstätten für behinderte Menschen unterstüzt.

Hier können Sie die neue Seite direkt aufrufen: https://www.rehadat.de/presse-service/corona/

01.07.2020 | Coronavirus und Hilfsmittelversorgung

Mehrwertsteuersenkung vom 01. Juli bis 31. Dezember 2020

Logo der vdek Die Ersatzkassen

Die große Koalition hat mit Beschluss vom 03.06.2020 entschieden, die Mehrwertsteuer zu senken. Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 – also sechs Monate – gilt nun die Mehrwertsteuer von 16 Prozent statt 19 Prozent und 5 Prozent statt 7 Prozent für den ermäßigten Steuersatz. Der vdek hat ein FAQ-Papier der Kassenverbände auf Bundesebene veröffentlicht, um die Abrechnung der Leistungen im Hilfsmittelbereich transparent darzustellen.

Hier geht es zum Download: FAQ-Katalog (PDF)

23.06.2020 | Bitte mitmachen und teilen!

REHADAT-Umfrage „Mit Rheuma im Job“

Sprechblase mit Fragezeichen: REHADAT-Umfrage „Mit Rheuma im Job“

Mit der Online-Umfrage möchte REHADAT mehr über die berufliche Situation von Menschen mit Rheuma erfahren. Die Befragung erfolgt anonym und richtet sich gezielt an Menschen mit Rheumatoider Arthritis, Lupus Erythematodes und Morbus Bechterew, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis sind, selbstständig berufstätig sind oder eine Ausbildung absolvieren.

Die Ergebnisse fließen in eine Informationsbroschüre für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Betroffene ein und werden auf REHADAT veröffentlicht.

Hier können Sie die Umfrage aufrufen: https://bit.ly/2B0XqX8

Herzlichen Dank für Ihre Beteiligung! Wir freuen uns auch, wenn Sie den Link zur Umfrage teilen. Die Umfrage läuft bis zum 30.08.2020.

16.06.2020 | In eigener Sache

REHADAT-ICF-Lotse im neuen Design online

logo-icf

Das Portal REHADAT-ICF-Lotse wurde überarbeitet und ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Nutzerinnen und Nutzer können dort Informationen zu den Themen Behinderung, Arbeit und Teilhabe mithilfe der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) finden.

Mehr Infos in unserer aktuellen Pressemitteilung: www.rehadat.de/presse-service/pressemitteilungen

15.06.2020 | Welt-Kontinenz-Woche vom 15. bis 21. Juni 2020

Soziale und berufliche Teilhabe sichern

Logo des Bundesverbandes Medizintechnologie

Eine qualitative und individuelle Versorgung von Patienten und Patientinnen mit Inkontinenz ist für die Lebensqualität entscheidend. Darauf weist der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) zur Welt-Kontinenz-Woche (World Continence Week) hin, die vom 15. bis zum 21. Juni 2020 stattfindet.

Die Welt-Kontinenz-Woche wurde von der International Continence Society (ICS) als jährliche Initiative ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Inkontinenzprobleme zu schärfen. In Deutschland sind rund 5 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen, manche Schätzungen gehen von bis zu 9 Millionen Menschen aus. Inkontinenz betrifft unterschiedliche Altersgruppen und kann die soziale und berufliche Teilhabe erschweren.

Mehr Hintergrundwissen zum Thema erhalten Sie in diesen Medien: