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Handbikes bzw. Rollstuhlzuggeräte sowie Zusatzantriebe für Rollstühle ermöglichen das Zurücklegen längerer Strecken bei höherer Geschwindigkeit. Sie unterstützen den Fahrer, wenn die Hand- oder Armkraft nicht ausreicht um Steigungen zu überwinden.

Rollfiets sind Fahrrad-Rollstuhlkombinationen.

Diese Hilfsmittel können:

  • in Verbindung mit Rollstühlen verwendet werden
  • als alternative oder unterstützende Antriebe dienen
  • den Mobilitätsradius erweitern (Handbikes und Rollstuhlzuggeräte)
  • die Restkraft des Rollstuhlbenutzers verstärken (Radnabenantriebe)
  • Begleitpersonen beim Schieben helfen (Rollstuhlschubgeräte)

Finanzierung und Wissenswertes

Wissenswertes

Handbikes erweitern den Aktionsradius eines Rollstuhlfahrers und ermöglichen eine mittlere Fahrradgeschwindigkeit über eine längere Strecke.

Rollstuhl-Zusatzantriebe kommen zum Einsatz, wenn Rollstuhlnutzer durch verringertes Greifvermögen oder eingeschränkte Körperkraft Unterstützung beim Antrieb des Rollstuhls benötigen.

Rollfiets ermöglichen die Ankopplung von Rollstühlen an Fahrräder.

Finanzierung

Informationen zu Finanzierung von Hilfsmitteln für den privaten Bereich: Infothek.

Handbikes

Handbikes gibt es zur Ankupplung an manuelle Rollstühle und als eigenständige Fahrgeräte. Die Bedienung erfolgt manuell über Handkurbeln.

Zusatzantriebe für manuelle Rollstühle

Rollstuhlzuggeräte, Rollstuhlmotoren, Elektrozusatzantriebe, Schiebe- und Bremshilfen, Radnabenantriebe, Handhebel

Rollfiets

Fahrrad-Rollstuhl-Kominationen, bei denen Rollstühle an Fahrräder angekoppelt werden können. Der Rollstuhl rollt dabei und wird nicht transportiert.