Häufig gestellte Fragen

Wir geben hier Antworten auf häufige Fragen.

Das Portal sammelt und beschreibt beispielhafte Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen für den Alltag und Beruf. Ziel ist, einen zentralen Marktüberblick zu bieten, Produkte vergleichbar zu machen und bei der Hilfsmittelwahl zu unterstützen. Ergänzend liefert das Portal praxisrelevante Informationen zum Versorgungsablauf, Antragsverfahren und zur Finanzierung, um die Selbstbestimmung, Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen zu fördern. Die Nutzung des Portals ist kostenfrei.

In Deutschland ist eine große Anzahl an Hilfsmitteln erhältlich. Die Einsatzbereiche und Versorgungsziele sind vielfältig - sei es für die Versorgung im privaten Bereich, die Wohnumfeldgestaltung mit Hilfsmitteln oder die Arbeitsgestaltung mit technischen Hilfsmitteln.

In REHADAT-Hilfsmittel sind derzeit rund 13.000 Produkte dokumentiert. Um ein Hilfsmittel im Portal zu finden, nutzen Sie am besten das Suchfeld oben auf der Seite oder verschaffen sich einen Überblick in den Produktkategorien.

Apps sind Software-Anwendungen für mobile Geräte. Sie können Menschen mit Behinderungen unterstützen und damit Hilfsmittel sein. Da der Markt an Apps rasant wächst, dokumentiert REHADAT nur ausgewählte Apps für Menschen mit Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen. Die einzeln erfassten Apps finden Sie am schnellsten mit dem Suchbegriff "App". Alternativ können Sie für die Suche in den Stores (für iOS, Android) unsere spezielle App-Suche verwenden.

REHADAT verkauft keine Produkte. Hierfür müssen Sie die Hersteller oder Vertriebe kontaktieren, die in den jeweiligen Produktbeschreibungen unter dem Reiter "Kontakt Vertrieb" aufgeführt sind.

Hersteller und Vertriebe können ihre Hilfsmittel und technischen Arbeitshilfen über den Firmenbereich online melden und selbstständig aktualisieren. Dieser Service ist kostenfrei.

Die Regelungen zur Finanzierung von Hilfsmitteln sind komplex. Entscheidend sind die versicherungsrechtlichen und individuellen Voraussetzungen, die Behinderungsursache und der Einsatzzweck des Hilfsmittels. Im Bereich Ablauf & Finanzierung sind alle wichtigen Fakten beschrieben.

Wenn Ihr Antrag unberechtigt abgelehnt wurde, können Sie innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich Widerspruch einlegen.

Das Team von REHADAT kann allgemeine Fragen beantworten, aber nicht bei der Antragsstellung unterstützen. Dafür können Sie sich zum Beispiel an ärztliche, therapeutische oder pädagogische Fachkräfte, an die Ansprechstellen der Rehaträger, die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), die technischen Beratungsdienste (zum Beispiel vom Integrationsamt/Inklusionsamt oder der Agentur für Arbeit), an Selbsthilfeverbände, Sozialverbände oder die betrieblichen Akteure (zum Beispiel Schwerbehindertenvertretung) wenden. Mehr zu den Beratungsstellen erfahren Sie im Bereich Ablauf & Finanzierung.

REHADAT dokumentiert ein breites Spektrum an Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen aus lebensnahen Bereichen. Eine Hilfsmittelnummer ist für unsere Dokumentation nicht notwendig, weshalb Sie hier auch Arbeitshilfen, Haushaltshilfen oder Freizeithilfen finden.

Dagegen wird das GKV-Hilfsmittel- und Pflegehilfsmittelverzeichnis vom GKV-Spitzenverband, dem Dachverband der gesetzlichen Krankenversicherungen in Berlin erstellt. In diesem offiziellen Verzeichnis sind Produkte gelistet, die prinzipiell unter die Leistungspflicht der Gesetzlichen Kranken- oder Pflegeversicherung fallen und folglich eine Hilfsmittelnummer haben.

REHADAT bildet das Hilfsmittelverzeichnis lediglich ab und ist nicht für die Inhalte verantwortlich.

Je nach Einzelfall übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten für ein Hilfsmittel, welches keine Hilfsmittelnummer hat. Das Hilfsmittel muss entweder den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern, einer drohenden Behinderung vorbeugen oder eine Behinderung ausgleichen und darf kein allgemeiner Gebrauchsgegenstand sein.

Das GKV-Hilfsmittelverzeichnis dient lediglich zur Orientierung und ist keine verbindliche Positivliste. Folglich können auch darin nicht aufgeführte Hilfsmittel bei entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen unter die Leistungspflicht der Krankenkasse nach § 33 SGB V fallen. Im Artikel zur privaten Nutzung von Hilfsmitteln erfahren Sie mehr.

Die ISO-Nummern (zum Beispiel Rollator: ISO 12 06 06) in den einzelnen Produktbeschreibungen sind Bestandteil der internationalen Klassifikation DIN EN ISO 9999 "Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen - Klassifikation und Terminologie". Die ISO 9999 ist eine gesundheitsrelevante Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Für Deutschland gibt das Deutsche Institut für Normung die gültige Fassung als DIN-Norm heraus. Alle Produkte in REHADAT sind auf Grundlage der ISO 9999 strukturiert.

Die ISO-Nummern sind nicht mit den GKV-Hilfsmittelnummern (zum Beispiel Rollator: GKV-HMV 10.46.02.3027) gleich zu setzen.

REHADAT listet schwerpunktmäßig Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen, die über einen deutschen Vertrieb erhältlich sind. Interessierte haben aber darüber hinaus die Möglichkeit, über das internationale Netzwerk EASTIN nach Produkten aus dem Ausland zu recherchieren. Alle Produkte von REHADAT sind ebenso in EASTIN eingebunden.

Gerne können Sie uns interessante oder gut erprobte Hilfsmittel mitteilen, die wir noch nicht dokumentiert haben. Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular!