Beratung

Haben Sie Fragen zur beruflichen Teilhabe, Arbeitsanpassung, Finanzierung oder Antragstellung, können Ihnen folgende Ansprechstellen und Experten sowie Expertinnen in und außerhalb des Betriebes weiterhelfen.

Als betriebliche Interessensvertretung und unmittelbarer Ansprechpartner für Arbeitgeber, Arbeitgeberinnen und Beschäftigte mit Behinderungen ist das betriebliche Integrationsteam zuständig.

Technische Beraterinnen und Berater der Integrationsämter oder der Rehabilitationsträger sind wichtige Kontaktpersonen bei der Auswahl, Anpassung und Entwicklung von technischen Arbeitshilfen am Arbeitsplatz. Sie können im Rahmen der Amtshilfe auch für andere Rehabilitationsträger, die keinen technischen Beratungsdienst haben, tätig werden und unterstützen.

Integrationsfachdienste (IFD) beraten und unterstützen sowohl Unternehmen als auch Menschen mit Behinderung zu Fragen der Neueinstellung und Beschäftigung.

Die Reha-Teams der Bundesagentur für Arbeit (BA) beraten und erarbeiten individuelle Eingliederungskonzepte und entscheiden über notwendige und mögliche Leistungen, um Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung ins Berufsleben (wieder-) einzugliedern. Das Reha-Team wird bei seiner Arbeit durch die Fachdienste der Bundesagentur für Arbeit unterstützt (Ärztlicher Dienst, Psychologischer Dienst und Technischer Beratungsdienst).

Das jeweils zuständige Reha-Team für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist über die bundesweite Service-Rufnummer der BA zu erreichen: Telefon: 0800 4 5555 00

Die Reha-Beratung (Reha-Management) der Rentenversicherung und Unfallversicherung beraten und unterstützen kostenlos in allen Fragen der Rehabilitation, vorrangig zum Thema Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Die Fach- beziehungsweise Inklusionsberatungen der Kammern unterstützen Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende bei allen Fragen rund um die Beschäftigung von Arbeitskräften mit Behinderung.

Berufsförderungswerke sind überbetriebliche Einrichtungen für die berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderung. Sie bieten Beratung, Diagnostik, Vorbereitungslehrgänge, Qualifizierung, arbeitsplatzbezogene Hilfsmittelerprobung, medizinische, psychologische und sozialpädagogische Hilfen sowie Unterstützung bei Bewerbung und Vermittlung an.

Die Berufsbildungswerke (BBW) sind überregionale und überbetriebliche Einrichtungen, die jungen Menschen mit Behinderung eine berufliche Erstausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen ermöglichen.

Die regionalen Beratungsstellen informieren zu allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe informieren. Die Beratung ist unabhängig und soll vor allem als Peer Counseling stattfinden, das heißt von Menschen, die selbst mit einer Behinderung leben.

Der Sozialdienst im Krankenhaus oder in der Rehabilitationsklinik berät und unterstützt in allen Fragen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation - häufig auch in psychosozialen und wirtschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit einem Klinikaufenthalt.

Darüber hinaus können Sie Selbsthilfegruppen, Sozialverbände, Hilfsmittelberatungsstellen oder die Hersteller und Vertreiber von technischen Arbeitshilfen und berufsrelevanten Hilfsmitteln kontaktieren.