Inhalt

Diese Hilfsmittel trainieren andere Formen der Kommunikation wie Lippenlesen, Gebärdensprache, Braillecodeschrift, Cued-Sprache oder Kommunikation mit Bildern.

Besondere Merkmale:

  • Braille-Steckbretter für das Brailleschrifttraining
  • Fotokarten für die Kommunikation mit Bildern
  • Poster mit dem Fingeralphabet

Finanzierung und Wissenswertes

Wissenswertes

  • Die Fingersprache (auch Fingeralphabet) dient gehörlosen und schwerhörigen Menschen, ein Wort mit Hilfe der Finger zu buchstabieren.
  • Die Zeichensprache ist eine nichtlautsprachliche Verständigungsform für gehörlose Menschen, die die natürliche Sprache begleitet oder diese durch Mimik, Gestik und Körpersprache ersetzt wie zum Beispiel die Gebärdensprache.
  • Beim Lippenlesen können gehörlose und schwerhörige Menschen das von anderen Menschen Gesprochene über deren Lippenbewegungen visuell erkennen und verstehen.
  • Die Cued-Sprache unterstützt die Lautsprache durch Handzeichen.
  • Der Braille-Kode ist ein Schriftsystem mit Buchstaben aus ertastbaren Punkten, das blinde Menschen verwenden.
  • Bei der Kommunikation mit Symbolen stellen vereinfachte Bilder eine Information dar wie zum Beispiel Piktogramme. Mit Bildern und Zeichnungen können auch ganze Wörter oder Sätze veranschaulicht werden.
  • Mit der Bliss-Sprache wird über eine spezielle Sammlung von Bildzeichen kommuniziert, die für bestimmte Begriffe stehen. Die Bliss-Kommunikation ist eine Methode der unterstützten Kommunikation (UK). Die unterstützte Kommunikation dient Menschen mit motorischen oder kognitiv bedingten Sprechstörungen, die nicht oder nur sehr eingeschränkt über die Lautsprache mit anderen kommunizieren können.
  • Für die Morsekommunikation werden Morsezeichen verwendet. Morsezeichen sind ein kodiertes Alphabet, bei dem jeder Buchstabe einer spezifischen Folge von Tönen oder Signalen entspricht.

Finanzierung

Diese Hilfsmittel werden in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder Pflegeversicherung finanziert, da sie nach § 33 SGB V als Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens angesehen werden und folglich von der Leistungspflicht der Krankenkassen ausgeschlossen sind.

Mehr zur Finanzierung von Hilfsmitteln finden Sie in der Infothek.

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